Umgestürzte Bäume und geknickte Strommasten in Bern und Freiburg

Die Kantone Bern und Freiburg wurden von Dienstag auf Mittwoch von einem heftigen Gewitter getroffen. Bei der Kantonspolizei Bern gingen rund 80 Meldungen ein. Personen kamen nicht zu Schaden.

Ein Polizeiauto in voller Fahrt.

Bildlegende: Rund 30 Mal mussten die Freiburger Kantonspolizei (Bild) oder die Feuerwehr ausrücken. Keystone

Im Kanton Bern handelte es sich laut der Kantonspolizei in den meisten Fällen um umgestürzte Bäume und Äste auf der Strasse sowie umgeknickte Strommasten. Auch einige Baustellensignalisationen wurden durch den teils heftigen Sturmwind umgeworfen. Lokal waren einzelne Strassen kurzzeitig blockiert. Personen kamen gemäss Angaben der Kantonspolizei Bern keine zu Schaden.

Mit rund 30 Meldungen durch den Sturm am meisten betroffen waren die Regionen Mittelland, Emmental und der Oberaargau. In Heimenhausen kollidierte ein Auto mit einem auf der Fahrbahn liegenden Baum. Am Fahrzeug enstand erheblicher Sachschaden, der Lenker blieb jedoch unverletzt.

Freiburger Kantonspolzei rückte 30 Mal aus

Die teils heftigen Sturmböen und Niederschläge hinterliessen auch im Kanton Freiburg Spuren. Die Kantonspolizei Freiburg rückte insgesamt 30 Mal aus. Die meisten Schadensmeldungen betrafen laut einer Mitteilung der Polizei Bäume, die auf Strassen gefallen waren oder Keller, die unter Wasser standen. Verschiedene grössere Zwischenfälle gingen glimpflich aus.

Weiter kam es auf dem ganzen Kantonsgebiet auch temporär zu Stromausfällen. Laut dem Energiekonzern Groupe E waren neun Gemeinden und rund 3400 Haushalte betroffen.