Kein Innovationspark im Thurgau: «Wir machen so oder so weiter»

Die Ostschweiz wird bei der Standortwahl für den nationalen Innovationspark vorläufig nicht berücksichtigt. Zum Zuge kommen der Kanton Aargau und die Nordwestschweiz, das hat der Bundesrat entschieden. Nun können die Ostschweizer Projekte überarbeitet werden.

Äpfel und Taschenrechner

Bildlegende: Das Thurgauer Projekt mit dem Titel «Food Innovation» für einen Innovationspark wird weiterverfolgt. SRF

Die Ostschweiz hat zwei Projekte beim Bund eingereicht: Eines in Frauenfeld, eines in St. Gallen. Und beide Projekte sollen weiterverfolgt werden. «Wir machen so oder so weiter», sagt der Thurgauer Volkswirtschaftsdirektor Kaspar Schläpfer gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF1.

Eine Möglichkeit sei die Überarbeitung des Projekts unter dem Dach des nationalen Innovationsparks, eine andere die selbständige Weiterführung des Projekts. Definitiv entscheiden wolle man Ende Jahr, sagt Kaspar Schläpfer.

Beim Gemeinschaftsprojekt der Kantone St. Gallen, beider Appenzell und dem Fürstentum Liechtenstein in St. Gallen läuft die Überarbeitung bereits. Man suche nun einen Projektleiter, sagt der St. Galler Volkswirtschaftsdirektor Benedikt Würth. Das überarbeitete Projekt soll im nächsten Jahr eingereicht werden.