Ostschweizer Spitäler wollen mehr Hygiene

In Schweizer Spitälern lesen pro Jahr Tausende von Patientinnen und Patienten eine Infektion auf. Ein Verein, welcher sich für die Qualität an Spitälern einsetzt, hat erstmals Details dazu veröffentlicht. Die Ostschweizer Spitäler wollen auf dem eingeschlagenen Weg weiterfahren.

Hände-Hygiene

Bildlegende: An den Ostschweizer Spitälern läuft seit Jahren eine Kampagne für die Hygiene der Hände. Keystone

Die Infektionszahlen der Spitäler in St. Gallen und im Thurgau seien etwa im schweizerischen Durchschnitt, sagt Matthias Schlegel, welcher dort für die Spitalhygiene zuständig ist. Er räumt ein, dass es weitere Verbesserungen im Bereich Hygiene brauche.

Schlegel denkt dabei vor allem an die Antibiotika-Prophylaxe. Wenn man diese besser einsetzen könne, dann würden einige Infektionen verhindert.

Er betont aber auch, dass man die Infektionen an Spitälern nie ganz besiegen könne. Weil die Eingriffe immer komplizierter werden und die immer älteren Menschen mehr Grundkrankheiten hätten, seien die Herausforderungen grösser geworden.

Der Hygiene-Bericht