Politik kritisiert Axpo-Pläne

Mitte August gab das Stromunternehmen Axpo bekannt, dass es in die USA expandieren möchte. Diese Pläne kommen bei Ostschweizer Politikern nicht gut an. Sie beurteilen das Unterfangen als unsicher. Verschiedene Vorstösse verlangen nun, dass die Regierung ihre Haltung erklärt.

Strommasten

Bildlegende: Die AXPO möchte in den USA ihre Geschäftstätigkeit erweitern. Keystone

In St. Gallen möchte die SVP von der Regierung wissen, was sie von den Absichten der Axpo, in die USA zu expandieren, hält. Die SVP, die normalerweise der Wirtschaft möglichst wenig Vorschriften machen möchte, hält das hier für angebracht.

Die Axpo gehöre den Kantonen, da fliesse viel Steuergeld rein, begründet der Fraktionspräsident der St. Galler SVP, Michael Götte, den Vorstoss.

Im Thurgau sind es die Grünen, die die Expansion der Axpo kritisch beäugen. Präsident Kurt Egger erklärt in der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz», dass im Parlament zwar schon eine Anfrage bezüglich der Strategie der Axpo laufe. Er wolle aber trotzdem noch auf die USA-Pläne zu sprechen kommen.