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Ostschweiz Stellenabbau bei Tridonic ist «verkraftbar»

Die Lichttechnikfirma Tridonic in Glarus baut 115 der 170 Stellen ab. Das sei ein Schock für sie, sagt Volkswirtschaftsdirektorin Marianne Lienhard. Das sei verkraftbar, sagt dagegen der Gemeindepräsident von Glarus, Christian Marti.

Firmensitz Ennenda
Legende: 115 Arbeitsplätze werden am Sitz in Ennenda abgebaut. ZVG

Die Tridonic baut 115 Arbeitsplätze ab, weil sie die Produktion in Glarus einstellt. Es bleiben ein Forschungsteam und ein Team für den Vertrieb. Für die Volkswirtschaftsdirektorin Marianne Lienhard ist das typisch. Tridonic sei in einen Konzern eingebunden. «Da kommen wirtschaftliche Argumente. Wir können nicht viel dagegen machen.»

«Jeder Arbeitsplatz, der verloren geht, ist einer zu viel», sagt Gemeindepräsident Christian Marti gegenüber der Sendung «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio SRF. Er relativiert aber auch. Die Gemeinde Glarus biete rund 7000 Arbeitsplätze. Da könne man die 115 Arbeitsplätze verkraften.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach BL
    Wer wundert sich darüber? Firmen welche in Ausländische Hände geraten, werden früher oder später ins Ausland transferiert. Mann sollte es sich zweimal überlegen, die besten Perlen zu verscherbeln. Wir werden noch viele solche Botschaften verkraften müssen.
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