Vom Winde verweht

Die Schweiz hat eine stürmische Föhnnacht hinter sich. In der Ostschweiz waren vor allem der Kanton St. Gallen und Glarus betroffen. Es wurden Spitzenwerte von bis zu 117 km/h gemessen. Der Wind hat zu zahlreichen Polizeieinsätzen geführt. Menschen kamen nicht zu Schaden.

In Glarus musste ein Abschnitt der Hauptstrasse und in Mühlehorn die alte Kerenzerbergstrasse für Fahrzeuge und Fussgänger vorübergehend gesperrt werden. Behindert wurde auch der Verkehr auf der A3 bei Bilten. Dies wegen umgeknickten Bäumen. In Mitlödi wurde ein vor einem Laden stehendes Pavillonzelt auf die Strasse geweht.

Auch in den st. gallischen Regionen Werdenberg und im Rheinthal sind vereinzelte Bäume umgeknickt und Äste abgebrochen und auf Strassen gefallen. Zudem sind Baustellenabschrankungen, freistehender Hausrat und ein WC-Häuschen vom Winde «verweht» worden.