Urner Gemeinden führen Betreuungsgutscheine weiter

Die Urner Gemeinden subventionieren die familienexterne Kinderbetreuung auch weiterhin über Betreuungsgutscheine. Das Pilotprojekt habe sich bewährt und werde nun in eine dauerhafte Praxis überführt, teilte der Urner Gemeindeverband mit.

Seit 2011 geht die finanzielle Unterstützung im Kanton Uri direkt an die Eltern. Die Höhe dieser Betreuungsgutscheine hängt vom Einkommen der Eltern ab.

Dieses System habe den Vorteil, dass die Eltern frei wählen könnten, wo sie ihr Kind betreuen lassen wollten, schreibt der Gemeindeverband. Voraussetzung ist einzig, dass die Eltern eine von den Gemeinden anerkannte Kindertagesstätte oder Tageselternvermittlung wählen.

Aktuell führt der Gemeindeverband für Uri auf seiner Liste eine Tageselternvermittlung sowie zwei Kindertagesstätten in Altdorf auf.

Kinderhort in Zürich mit Kindern und Betreuerinnen.

Bildlegende: In Uri wird das Pilotprojekt mit Betreuungsgutscheinen weitergeführt. Im Bild ein Hort in Zürich. Keystone

Anspruch auf Betreuungsgutschriften haben grundsätzlich auch Eltern, die ihre Kinder ausserhalb des Kantons betreuen lassen.

Nach Angaben des Gemeindeverbandes wünscht keine Gemeinde eine grundsätzliche Änderung des vor vier Jahren eingeführten Systems. Das Pilotprojekt wird deshalb auf den 1. Januar 2015 nahtlos in eine dauerhafte Praxis überführt.