«Die Stimmung ist unaufgeregt – für uns ein Erfolg»

Alles wird anders: So beschreibt der Zürcher Verkehrsverbund ZVV den Fahrplanwechsel vom Sonntag. Seit 25 Jahren gab es nicht mehr so viele Veränderungen an einem Tag. «Der Wechsel läuft reibungslos», sagt ZVV-Sprecher Thomas Kellenberger. Die Nagelprobe steht aber erst noch an.

Ein Mann mit gelbem Baustellenhelm vor einer elektronischen Anzeige mit Zugabfahrtszeiten.

Bildlegende: Wo fährt mein Zug? Und wann? Der Fahrplanwechsel bringt die grösste Veränderung im Zürcher ÖV seit 25 Jahren. Keystone

Drei neue S-Bahn-Linien. Neue Linienführungen und andere Abfahrtszeiten auf weiteren 18 S-Bahnen und 150 Busse, die anders fahren als noch am Samstag. Der Fahrplanwechsel 2015 hat es in sich.

Der ZVV hat den Fahrplanwechsel bereits mit den Nachtzügen eingeläutet und ist nach der «Vorpremiere» am Sonntag zufrieden. Die meisten Leute wüssten Bescheid, sagt ZVV-Mediensprecher Thomas Kellenberger auf Anfrage des «Regionaljournals Zürich Schaffhausen». Die Stimmung sei unaufgeregt. Ein gutes Zeichen für den ZVV. «Für uns ist es ein Erfolg, wenn die Leute den Wechsel gar nicht bemerken.»

Die grosse Nagelprobe ist jedoch der Montag mit Tausenden von Pendlerinnen und Pendlern. «Eine grosse Zahl von Kundenberatern der SBB, der VBZ und der Postauto AG werden vor Ort sein», sagt Thomas Kellenberger. Und hofft, dass der Montag ohne technische Störungen über die Bühne gehen wird.

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