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Zürich Schaffhausen Überraschung in Zürich: Wolff (AL) wird Polizeivorsteher

Es wurde viel spekuliert über die Verteilung der Departemente im Zürcher Stadtrat. Nun ist alles anders: Der Grüne Daniel Leupi übernimmt das Finanzdepartement, Richard Wolff das Polizeidepartement. Für den neu gewählten AL-Stadtrat dürfte dies eine Herausforderung werden.

Legende: Audio Die Ämterrochade im Zürcher Stadtrat (Michael Ganz, 15.5.2013) abspielen. Laufzeit 03:03 Minuten.
03:03 min, aus Regi ZH SH vom 15.05.2013.

Wäre auf die neue Departementsverteilung im Zürcher Stadtrat gewettet worden, hätte wohl kaum einer auf diese Verteilung getippt. Denn die meisten Analysten hatten darauf gesetzt, dass Gerold Lauber (CVP) vom Schul- und Sportdepartement zu den Finanzen wechselt. Nun ist alles anders: Der Grüne Daniel Leupi übernimmt die Finanzen und der Alternative Richard Wolff die Polizei.

Daniel Leupi sei ausgebildeter Volkswirt und bringe sämtliche fachlichen Voraussetzungen und politischen Erfahrungen mit, um das Finanzdepartement mit Erfolg zu führen, schreibt die Stadt.

Eine Rochade ohne Begeisterung

Es ist ein Wechsel wider Willen: Daniel Leupi wäre gerne Polizeivorsteher geblieben, wie er an der Medienkonferenz betonte. Der Stadtrat entschied jedoch «im übergeordneten Interesse, durch ein bisheriges Stadtratsmitglied Kontinuität im Finanzdepartement zu gewährleisten.»

Und auch Richard Wolff erhält mit der Polizei nicht sein Wunschdepartement. Er muss nun für Einsätze der Polizei bei Demonstrationen geradestehen - etwas, das seine Partei, die AL, regelmässig kritisiert.

Eine Rochade bei den Departementen war nach dem Rücktritt des langjährigen Finanzvorstandes Martin Vollenwyder erwartet worden. Denn dass der neu gewählte Stadtrat Richard Wolff das Schlüsseldepartement Finanzen erhalten würde, galt als unwahrscheinlich.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Das kann ja wirklich "heiter" werden, aber auch Richard Wolff soll die Chance bekommen, sich in diesem Amt zu bewähren. P.S. Was den direkten Umgang mit der Polizei auf den Strassen betrifft, ist heute genauso wenig wie vor zwanzig oder dreissig Jahren jeweils zu spüren, dass es ganz oben einen Wechsel gegeben hat. Ob ihr Nicht-Stadtzürcher es glauben wollt oder nicht, die meisten sind tatsächlich umgänglich und nett, nur bei den Bussen verstehen sie immer noch keinen Spass.
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  • Kommentar von K. Räschter, Schweiz
    Das ist wieder einmal die Lachnummer des Tages aus Zürich. Aber wenn wundert es bei dieser aktuellen Stadtregierung von Zürich.
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  • Kommentar von Vreni Müller, Chur
    Toll - Und ein Metzger wird Präsident der Vegetarier. Das kann ja lustig werden!
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