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Zürich Schaffhausen Und plötzlich wollen alle etwas tun

Die täglichen Bilder von Flüchtlingen auf ihrem Weg nach Europa haben Auswirkungen: Eine neue Solidaritätswelle erfasst auch die Region Zürich und Schaffhausen. Viele wollen helfen. Doch nicht alles ist sinnvoll.

Legende: Video Welle der Hilfsbereitschaft abspielen. Laufzeit 3:26 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 07.09.2015.

Es sei wunderbar zu sehen, wie gross die Solidarität für Flüchtlinge zur Zeit sei, sagte Thomas Kunz, Direktor der Asylorganisation Zürich als Wochengast der «Regionaljournals Zürich Schaffhausen». Trotzdem könnten die Hilfsorganisationen zur Zeit nicht alles brauchen. Kleider, zum Beispiel, habe man genügend.

Keine zusätzlichen Materialspenden nötig

Ähnlich Eve Ehrensperger vom Schweizerischen Roten Kreuz des Kantons Zürich: Solidarität sei gut, zusätzliche Materialspenden aber seien unnötig. Wichtig sei sowieso, dass die Solidarität mit Flüchtlingen auch dann weitergehe, wenn die Berichterstattung über Flüchtlinge langsam aus den Medien verschwinde.

Am wichtigsten und sinnvollsten seien Geldspenden, erklärte Max Elmiger, Direktor von Caritas Zürich. Dies erlaube den Flüchtlingsorganisationen vor Ort zu helfen. Oder aber eine langfristige Freiwilligenarbeit.

Im Kirchenhaus Grünau in Zürich, spürt man ebenfalls die grössere Bereitschaft der Menschen zu helfen. Die Kirchgemeinde Zürich Altstetten betreibt dort einen Mittagstisch, der vom Verein Solinetz angestossen wurde. Wichtig sei, heisst es bei der Kirchgemeinde, dass es unter den vielen Anfragen auch solche gebe, die langfristig helfen möchten.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Haensenberger (Original Haensenberger)
    Will mir noch jemand sagen, dass ich nicht recht habe ? Solange die Europäer die Hand reicht den so armen Flüchtlingen, werden noch sehr viele kommen, seid nicht enttäuscht wenn euer Kanton, noch viele Wohnhäusern bereitstellt für Flüchtlinge und Asylbewerber, wie viel Steuergeld darf es noch sein um alles zu Bezahlen ? Die Finanzplanung der nächsten Jahre durcheinanderbringen dürfte.
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  • Kommentar von Ursula Schüpbach (Artio)
    "Ebenso sollte das Mädchen wieder in ein Schiff nach Europa gesetzt werden. Nur so könne der Kanton Aargau davon abgeschreckt werden, weitere unerwünschte Bürger «zulasten des amerikanischen Steuerzahlers» auf Reise zu schicken." Aus: *«Wieder eine Schiffsladung Schweizer» Einst waren Schweizer Wirtschaftsflüchtlinge. Und wenig geliebt, wie ein Blick ins Archiv der «New York Times» zeigt.", Tagesanzeiger, Simon Knopf.
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach (Artio)
      Und in jüngster Zeit waren es unter anderem auch amerikanische Steuer- bzw. eher Nichtsteuerzahler, die die Schweiz als Land quasi dazu missbraucht haben, um die USA finanziell zu betrügen. Die Schweiz als Land war diesen Amerikanern eh egal, auch die Menschen in dem Land. Sie interessierten sich nur für ihre dubiosen Konten.
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  • Kommentar von Ursula Schüpbach (Artio)
    "Trotzdem könnten die Hilfsorganisationen zur Zeit nicht alles brauchen. Kleider, zum Beispiel, habe man genügend." Und dann müssen die Flüchtlinge auch noch damit rechnen, wenn sie nicht in total zerfetzten Kleidern auf Bildern auftauchen oder durch eine Strasse gehen, dass sie von aggressiven Schweizern auch noch beschimpft werden.
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