«Wilde» Valet-Parkings: Gemeinden ärgern sich

Valet-Parkings: Die privaten Parkplatz-Anbieter rund um den Flughafen Zürich sorgen für Ärger. Manche der kleineren, «wilden» Anbieter stellen die Fahrzeuge auf öffentlichen Parkplätzen ab. Die Gemeinden wehren sich nun.

Mehrere schwarze Autos parkieren vor einem Gebäude mit Glasfassade

Bildlegende: Mit dem eigenen Auto zum Flughafen, dann übernehmen die Mitarbeiter der Valet-Parkings den Wagen. Keystone

Zum Beispiel die Flughafen-Gemeinde Kloten: Hier sorge vor allem eine der Valet-Parking-Firmen für Ärger: «Die haben Leute angestellt, die im Auto auf öffentlichen Parkplätzen sitzenbleiben und dann einfach umparkieren, wenn die Zeit abgelaufen ist», berichtet Marc Osterwalder, Leiter der Abteilung Lebensraum und Sicherheit gegenüber Radio SRF.

Osterwalder weiss auch von mehreren privaten Garagen, in denen Valet-Parking-Plätze angemietet sind. Dies ohne die nötige Bewilligung. Kloten will nun über ein Pilotverfahren beim Baurekursgericht ein Ende des Wildwuchses erwirken. Der Fall ist noch hängig.

Ärger gibt es aber auch andernorts. So berichtet das Konsumentenmagazin «Espresso» von Radio SRF über einen Kunden eines Valet-Parkings. Dieser erhielt eine Rüge der Gemeinde Höri. Die Parking-Firma hatte sein Auto während der Ferien auf einem verbotenen Parkplatz in Höri abgestellt. Rümlang führte ein Parkkartensystem auf allen öffentlichen Plätzen ein – mit guten Erfahrungen. Wer keine solche Karte besitzt, zahlt eine Busse.