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Nach Unwetter im Mittelland 1500 Schadenmeldungen in der Region Zofingen

Legende: Video Viel Arbeit nach dem Unwetter in Zofingen abspielen. Laufzeit 1:40 Minuten.
Aus Tagesschau vom 10.07.2017.
  • Bei der Aargauischen Gebäudeversicherung sind nach dem Unwetter vom Samstag in der Region Zofingen bisher 1500 Schadenmeldungen eingegangen.
  • Die Versicherung kann die Schadensumme noch nicht beziffern, rechnet jedoch mit einem zweistelligen Millionenbetrag.
  • Besonders betroffen seien die Orte Zofingen, Oftringen, Uerkheim, Strengelbach und Bottenwil.

Die beiden gefluteten Strassenunterführungen unter der Bahnlinie in Zofingen sind mittlerweile leergepumpt, gereinigt und für den Verkehr wieder freigegeben. Auch zwei der drei Bahnhofunterführungen sind offen.

Noch gesperrt ist die zentrale Bahnhofsunterführung, die auch zum unterirdischen Parkhaus führt. Das zweigeschossige Parkhaus stand zeitweilig komplett unter Wasser. Die rund hundert Autos wurden geborgen. Das Parkhaus bleibt vorerst geschlossen.

Notfalleinsatz abgeschlossen

Der Notfalleinsatz der Blaulichtorganisationen ist weitgehend abgeschlossen. 450 Personen waren an den Rettungsarbeiten beteiligt.

Die Aufräumarbeiten in der Region werden noch einige Tage dauern. Es stehen umfangreiche Aufräumarbeiten an. Dafür seien in der Regel die Liegenschaftsbesitzer verantwortlich, wie die Stadtverwaltung festhält. In aussergewöhnlichen Härtefällen könne jedoch Hilfe beim Zivilschutz angefordert werden.

1 Kommentar

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  • Kommentar von H. Wach (H. Wach)
    Seit Jahren nehmen die lokalen Starkregen u. Unwetter rasant zu. Es ist unbegreiflich, dass es Planer, Architekten, Banken, Gebäudeversicherungen, Bauunternehmer u. Grundstückbesitzer zulassen, wenn immer noch Tiefgaragen, Keller, Waschküchen, Lagerräume, usw. unterirdisch gebaut werden. Ein erster Schritt wäre, wenn Banken keine Kredite für solche gefährdeten Bauten erteilt. Zweiter Schritt wäre, dass es keinen Versicherungsschutz für solchen Blödsinn gibt. Milliarden könnten gespart werden!
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