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Abzocker-Initiative Abzocker-Entscheid schlägt international hohe Wellen

Das fulminante Ja zur Abzocker-Initiative lässt die internationale Finanzwelt aufhorchen: Zahlreiche gewichtige Medienportale berichten über die Abstimmung.

«Die Schweizer Wähler wollen eine der weltweit strengsten Kontrollen bei der Vergütung von Führungskräften», schreibt etwa BBC auf ihrer Webseite. «Starke Unterstützung – trotz der Drohung, dass Unternehmen abwandern», heisst es bei der Financial Times.

Le Figaro titelt: «Die Schweizer stimmen für ein limitiertes Salär für ihre Patrons.» Und «jetzt werden die Unternehmen per Gesetz zu einem Limit gezwungen», heisst es bei Spiegel online. Horrende Gehälter und Bonuszahlungen würden in der Schweiz seit Jahren die Gemüter bewegen.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Johann Laut, Schweiz
    Die Konkurrenz unter den Reichen wird immer härter ausgetragen. So sieht es auch mit den Interessensgruppen aus. Die Schweiz wird dabei oft als Feindbild dargestellt. Es gibt da viele Gefahren, die in der Presselandschaft ihre Käufer finden, so dass die Marke Schweiz leidet. Welcher Bundesrat, ausser der die allen etwas recht machen will, hat das Zeug für ein besseres Marketing als Markt mit Stärken.
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  • Kommentar von Nin Guna, Zürich
    Lustig, dass all die ausländischen Medien den Initiativ-Text offensichtlich nicht gelesen haben. Es wird überhaupt kein Gehalt gedeckelt. Die Aktionäre können nun einfach darüber abstimmen. Sagen sie ja zu 100 Millionen Lohn, gibts auch 100 Millionen.
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    1. Antwort von A. Agerer, Erstfeld
      Bestimmt haben sie es gelesen. Nur ist das journalistisch nicht interessant zu schreiben, "die Gehälter könnten gleich bleiben, je nach Abstimmung". Das wäre nicht spektakulär und somit nicht interessant für den Leser. Heutzutage muss ja alles eine Schock-Wirkung haben, damits gelesen wird.
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    2. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      Bin heute auf langer Reise gewesen: Deutschlandradio hatte offensichtlich den Initiativtext gekannt und über das sensationelle Ergebnis gleich an erster Stelle berichtet, der SWR hat kein einziges Wort darüber "verschwendet".
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