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Flug nach Moskau abgebrochen Aeroflot-Maschine kehrt nach Zürich zurück

Grund für den Flugbabbruch waren Triebwerkprobleme. Kurz nach 15.40 Uhr landete die Maschine sicher in Zürich-Kloten.

Legende: Video Flugabbruch endet glimpflich abspielen. Laufzeit 1:07 Minuten.
Aus Tagesschau vom 26.02.2017.
  • Eine Maschine der russischen Fluggesellschaft Aeroflot hatte kurz nach dem Start Triebwerkprobleme und musste nach Zürich-Kloten zurückkehren.
  • Der Airbus A321 kreiste nach dem Start eine Stunde lang über der Ostschweiz und ist inzwischen sicher zurück am Flughafen Zürich gelandet.
  • Die Maschine sollte nach Moskau fliegen.
Flugbewegung der Maschine.
Legende: Ein Bild von Flightradar24 zeigt die Flugroute der Maschine. Nach dem Start kreiste die Maschine über der Ostschweiz. Flightradar24

Grund für die Umkehr waren Problemen an einem Triebwerk des Airbus, weshalb die Besatzung sich zum Abbruch des Fluges entschied. Laut Informationen des Flughafens Zürich war es beim Start zu einer Fehlzündung in einem der Triebwerke gekommen. Bei einer Fehlzündung kann eine Stichflamme aus dem Triebwerk schiessen. Eine solche haben laut Medienberichten mehrere Augenzeugen beim Start des Flugzeugs gesehen.

Um 13.41 Uhr war die Linienmaschine vom Flughafen Zürich gestartet. Bereits eine Viertelstunde nach dem Start meldete die Crew technische Probleme und beschloss, den mehrstündigen Flug abzubrechen und zum Flughafen Zürich zurückzukehren. Das Flugzeug hätte eigentlich in die russische Hauptstadt Moskau fliegen sollen.

Kreisen über dem Thurgau

Anschliessend kreiste das Flugzeug vom Typ Airbus 321 im Luftraum südlich von Konstanz, bis ausreichend Kerosin verbraucht war, um eine sichere Landung zu gewährleisten. Laut Flughafensprecher Stocker gilt eine Landung mit vollen Tanks als zu riskant.

«Der Abbruch eines Fluges ist immer aussergewöhnlich», sagte Stocker. Mit einer Notlandung sei jedoch nicht zu rechnen gewesen. Die Maschine landete gegen 15.40 Uhr wieder in Zürich-Kloten – einige Minuten später als geplant. Die Landung verlief aber ohne Zwischenfälle. Zur Sicherheit erwartete die Flughafenfeuerwehr die russische Maschine nahe der Landebahn. «Das ist das normale Vorgehen», sagte Stocker dazu.

Mit dem Abendflug nach Moskau

Ein Mitarbeiter der russischen Fluglinie Aeroflot sagte, dass die Passagiere des abgebrochenen Fluges mit dem Abendflug um 22.35 Uhr nach Moskau reisen würden.

Der Airbus 321 der russischen Airline fasst 170 Passagiere. Wie viele Reisende in der defekten Maschine sassen, wollte der Mitarbeiter nicht angeben. Er sagte lediglich: «Sie werden alle in der Abendmaschine einen Platz haben.»

21 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Gemäss geltenden Vorschriften sollte aus Sicherheitsgründen entsprechend Kerosin abgelassen werden. Ich persönlich u.a. auch für die Flugzeugindustrie tätig, bezeichne das als "nicht mehr zeitgemässen Zopf", der unbedingt abgeschnitten werden muss. Denn es gibt en Gros technische Lösungen, die eine Maschine auch mit vollen Tanks sicher landen lassen. Nicht vergessen: SR 111 wäre nicht abgestürzt, wenn sie mit vollen Tanks hätte landen dürfen, die 229 Todesopfer hätten vermieden werden können.
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  • Kommentar von Gerbrand Ronsmans (GRo)
    Heist dies nun dass die Bio-Produkten aus der Region Bodensee versetzt sind mit ein Par Ton Kerosine? Konnte ein wenig explosive werden in der Kuche oder Klärungsanslage...
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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Start 13 Uhr in ZRH, Landung 15:30 ZRH, das sind 2.5 Stunden. 1 Stunde kreiste die Maschine lauf SRF über Zürich. Und was ist mit den restlichen 1.5 Stunden. Ist die Maschine in ein Zeitloch geraten?
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    1. Antwort von
      Wir überprüfen das. Danke für den Hinweis.
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    2. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Welche Version haben Sie gelesen. Mit aktuellen Infos war die Maschine knapp 2 Stunden in der Luft. Zieht man noch Start- und Landephase ab, sind es noch etwas weniger. Der Pilot hat nach 15 min Probleme (Triebwerk) festgestellt. Da war er beim Bodensee. Dort hat er wie es bei so einem Ereignis üblich ist, Schlaufen gezogen, um Kerosin zu verbrauchen und abzulassen (ist auch im normalen Flugbetrieb so). Unterdessen hat man ihnen eine Landung in Kloten zugewiesen (siehe Grafik).
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