Armee sitzt auf Milliarden

8000 Bauten benötigt die Armee nicht mehr. Auch grosse Bodenflächen werden nicht mehr genutzt. Es ist viel Geld, das in den stillen Reserven der Armee schlummert.

Militärflugplatz Dübendorf von oben

Bildlegende: Wertvolle Fläche: Der Militärflugplatz in Dübendorf. Keystone

Das Verteidigungsdepartement (VBS) besitzt 14'000 Gebäude. Davon nutzt sie lediglich noch rund 6000 Objekte. 8000 Bauten sind somit überflüssig. Diese möchte das VBS nun verkaufen – schliesslich kostet der Unterhalt viel Geld.

Der Verkauf ist allerdings schwierig. Unter den Objekten befinden sich viele Bunker, Panzersperren oder Unterstände. Diese seien kaum von Nutzen für Dritte, schreibt Armasuisse. Auch liegen die Objekte häufig ausserhalb der Bauzone und erfüllten die zivilen Anforderungen nicht, etwa bezüglich Sicherheit.

Ideal zur Lagerung von Daten

Eine zivile Nutzungsmöglichkeit hat die Armee allerdings für diese Anlagen schon gefunden: Datenzentren. Für diese sind ehemalige Festungsanlagen ideal: Sie bieten Sicherheit und Platz für die Rechenanalgen.

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Der Schatz der Armee

6:50 min, aus ECO vom 14.3.2011

Die Armee weiss schon lange um ihre Bauten, die sie nicht mehr braucht. Viele dieser Objekte stehen auf Industrieflächen von Gemeinden. Die Sendung «Eco» hat 2011 ermittelt.

Die Objekte dürften viele Milliarden Franken wert sein. Bestes Beispiel ist der Militärflugplatz in Dübendorf.