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Schweiz Armee verschiebt WK für 5000 Soldaten – wegen Flüchtlingen

Der Bund rechnet damit, dass ab Frühling die Flüchtlingszahlen wieder steigen. Nun hat die Armee den WK von 5000 Soldaten verschoben. So soll sichergestellt werden, dass die Grenzwachkorps stets mit der gleichen Anzahl Soldaten unterstützt werden

Beine und Stiefel von zum Appell angetretenen Soldaten
Legende: Unterstützung des Grenzwachtkorps statt «Grüne Ferien»: Die Armee verschiebt die WK von fünf Bataillonen. Keystone

5000 Soldaten werden in diesem Jahr zu einem anderen Zeitpunkt ihren Wiederholungskurs (WK) antreten als bisher geplant. Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) bestätigt einen Bericht der Zeitung «Blick», wonach die WK von fünf Bataillonen im Januar verschoben wurden.

«Die Armee will damit sicherstellen, dass sie über das ganze Jahr hinweg über eine etwa gleich bleibende Anzahl im Dienst stehender Truppen verfügt», schrieb das VBS. Diese sollen kurzfristig «für subsidiäre Einsätze zu Gunsten der zivilen Bevölkerung» eingesetzt werden können.

Stärkung des Grenzwachtkorps

Konkret geht es darum, dass der Bund ab dem Frühjahr wieder höhere Flüchtlingszahlen erwartet. Sollte das Grenzwachtkorps mit dem Andrang überfordert sein, könnte die Armee dank der WK-Verschiebungen innerhalb von 48 Stunden bis zu 2000 Soldaten aufbieten, wie Armeechef André Blattmann dem «Blick» sagte.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Warum machen man es nicht so: Auf der Steuererklärung wird ein Text: angebracht "Bin bereit für Asylberber zu zahlen". Das dürfen dann Asylunterstützer ankreuzen und weitere 10% des Einkommens werden an das Bundesamt für Migration abgeführt. Weitere 9% gehen direkt an den Wohnbezirk. Das wäre unbürokratisch und nur die Bürger werden gemolken, die permanent den Zuzug von Asylanten fordern, bzw. jene Bürger werden geschont, die den ganzen überflüssigen Asylschwachsinn ablehnen. Wäre das nichts!
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  • Kommentar von D. Schmidel (D. Schmidel)
    Die EU wird auseinanderbrechen. Der Grund sind nicht Flüchtlinge. Der Grund ist die Angst for einer immer krimineller werdenden Migration und die Verweigerung der Staaten massive Mittel dagegen einzusetzen. Ich hoffe Oesterreich hält durch.
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  • Kommentar von Ursula Schüpbach (Artio)
    Wenn es um generelle Hetze gegen Flüchtlinge geht, dann wird auf dem Portal in den Kommentarspalten oft mit zwei Ellen gemessen. Da können Leute ihre Grundaversionen in einer Art und Weise zum Besten geben, dass ich jedenfalls genau weiss, dass ich für deren Müll keine Billag bezahle. Die sollen sich doch einen privaten Blog anlegen, wo sie ihre Hassorgien ausleben können, aber nicht auf dem Portal eines öffentlichen Senders der Schweiz. Das ist einfach eine Unverschämtheit!
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