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Schweiz Ausländerausweis im Kreditkartenformat

Neue Ausländerausweise für EU-Bürger. Ab 2018 sollen die Identitätsdokumente im Kreditkartenformat ausgegeben werden. Die Behörden versprechen sich davon auch mehr Sicherheit vor Fälschungen.

Ein Ausländerausweis
Legende: Veraltet und fälschungsanfällig: Die bisherigen Ausländerausweise sollen 2018 abgelöst werden. Keystone

Der Bund plant die Einführung neuer Ausländerausweise für alle EU-Bürger in der Schweiz. Die «NZZ am Sonntag» berichtet, die heutigen Ausweise aus Papier sollen durch solche in Kreditkartenformat abgelöst werden.

Gegenüber der Zeitung sagte Martin Reichlin, Sprecher des Staatssekretariats für Migration (SEM), die Einführung der neuen Ausländerausweise sei auf Ende 2018 geplant.

Zahlreiche Sicherheitsmerkmale

Das SEM geht davon aus, dass insgesamt mehr als eine Million neue Ausweise pro Jahr benötigt werden. Rund 800'000 entfallen auf EU-Bürger mit Aufenthaltsbewilligungen, weitere 130'000 auf Grenzgänger. Daneben sollen auch rund 90'000 Asylsuchende und vorläufig aufgenommene Flüchtlinge neue Ausweise erhalten.

Die neuen Ausweise sollen zahlreiche Sicherheitsmerkmale aufweisen und damit fälschungssicherer werden, berichtet das Blatt weiter. «Die Papier-Ausweise sind veraltet und fälschungsanfällig», so Martin Reichlin. In letzter Zeit hatten sich Fälle gehäuft, in denen Ausländer mit gefälschten EU-Papieren in die Schweiz einreisten.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Henriette Rub, Bern
    Haufenweise Kreditkartenformat = dicker Geldbeutel oder ein Dutzend KK-Etuis in der Tasche = Tasche gestohlen und Alles verloren = Arbeit und Ärger und Kosten ohne Ende für Wiederbeschaffung = Verluste ohne Ende = überflüssig.
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  • Kommentar von Giovanni Caputo, 8046
    Prima. Immer mit dem alten Papierformat herumlaufen zu müssen, war oberdoof. CH-Pass und CH-ID haben ja auch dieses Kreditkarten-Format. Bravo. u r r
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  • Kommentar von A. Huber - ICT, Basel
    RFID Chip inklusive! Die Behörden könnten problemlos sichere Ausweise auf Papier herstellen lassen und herausgeben! Ihre Datengier ist jedoch im digital-elektronischen Informationszeitalter grenzenlos - da erstellt man lieber eine zentrale Datenbank mit Millionen von Datensätzen mit persönlichen/biometrischen Daten (Foto, Fingerabdrücke)! Es könnte ja sein, dass sich jemand einmal nicht wie von unserer Elite gewünscht verhält - damit lässt er sich dann vom System leichter ausfindig machen, gell!
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    1. Antwort von M.Schmid, Bern
      Also bei Fingerabdrücken und besonders bei RFID weiss ich auch nicht. Aber gegen Foto und Platikkarte mit Kontaktchip als ID sehe ich nicht unbedingt viele Gründe. Tönt für mich eigentlich logisch. Bis zu dem Grad ist es doch sinnvoll, dass die Leute sich gegenüber den Behörden (und umgekehrt) identifizieren können?
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