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Ausschaffung von Abgewiesenen Bund musste letztes Jahr 64 Sonderflüge durchführen

Polizei begleitet Menschen ins Flugzeug.
Legende: Bei den Ausschaffungsflügen sind Polizeileute und medizinisches Personal dabei. Reuters
  • Der Bund hat letztes Jahr 287 abgewiesene Asylsuchende, die sich gegen ihre Ausschaffung wehrten, auf sogenannten Sonderflügen aus der Schweiz ausgeschafft.
  • Die Kosten für die Zwangsausschaffungen beliefen sich letztes Jahr auf 3,7 Millionen Franken, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

Für die Zwangsausschaffungen in europäische, asiatische und afrikanische Staaten seien 64 Sonderflüge nötig gewesen, also Flüge mit eigens vom Bund gecharterten Maschinen, auf denen Polizisten und medizinisches Personal mitfliegen. 17 Sonderflüge seien gemeinsam mit der EU durchgeführt worden. Das sagte ein Sprecher des Staatssekretariats für Migration der «NZZ am Sonntag».

2016 waren es noch 345 solcher Ausschaffungen auf 67 Sonderflügen gewesen, 2015 wurden 228 Personen auf 45 speziellen Flügen ausgeschafft, wie die Zeitung schreibt. Die jeweiligen Kosten hätten sich zwischen 2,6 und 3,8 Millionen Franken bewegt.

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49 Kommentare

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  • Kommentar von Silvan Zellberger (vorwärtsstattstillstand)
    Ich lese hier oft das Argument, dass «wir» all diese Kosten zu bezahlen haben. Um dieses Argument wieder einmal in den richtigen Kontext zu stellen sei gesagt dass 11.8% der Bürger 72% der Steuern zahlen(natürliche Personen). Also jene, welche netto > CHF 122'000.00 in der Steuererklärung angeben. Ich glaube aber nicht, dass diejenigen Menschen sich hier immer negativ zu den Asylkosten & zu Staat äussern,sondern solche,welche immer meinen, sie seien die grössten Steuerzahler & kämen zu kurz!
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  • Kommentar von u. Felber (Keule)
    Das Problem sind glaube ich nicht die schwindend kleinen kosten wenn man bedenkt was uns das asylwesen als solches kostet. Was mich wütend macht ist, dass man meint mit Renitenz kommt man weiter, und ich werden den verdacht nicht los, dass unsere Hilfswerke nicht auf der richtigen Seite stehen...
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    1. Antwort von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
      Richtig Herr Felber, das sind die zwei wichtigsten Punkte, warum das seit Jahren zu large geführte Asyl(un)wesen so viele Gegner und Kritiker erzeugt: Die horrenden Kosten (pro Jahr über 6 Milliarden, wenn man ehrlich alles mitrechnet!) und die Frage, ob unsere "Hilfswerke" schon längst nicht auf der gesetzlich festgelegten Seite stehen, sondern nur auf einer völlig "falschhumanistischen" und unrealistischen Sichtweite uns Steuerzahler(innen) belasten!
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  • Kommentar von Johannes Rösinger (JohMuc)
    Wenn alle Länder der Erde die Hälfte der Miltiärausgaben nehmen würden und in arme Länder investieren gäbe es gar keine Flüchtlinge. Und weniger Kriege. Richtet sich nun nicht nur an die Schweiz!
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    1. Antwort von u. Felber (Keule)
      Soso, und sie denken, dann würde es keinen Krieg mehr geben?
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    2. Antwort von R. Glättli (R. Maier-G.)
      JohMuc, das wäre leider auch nicht die Lösung! Die Länder nicht ausplündern und ihnen eine eigene "Entwicklung" (die auch innere Unruhen beinhalten können) lassen, damit sie als Gesellschaft wachsen können!
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    3. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Wenn das nur so einfach wäre, so wäre es schön. Dem ist leider gar nicht so Herr Roesinger, dem ist ganz und gar nicht so. NB: Wirtschaftliche Interessen verfolgen und durchsetzen, führt öfters mal zu typischen Schieflagen aus denen sich ja genau Kriege entwickeln können. Und da gibt es tatsächlich solche, die wirtschaftlich weltmeisterlich unterwegs sind und dazu beitragen, das Schieflagen entstehen.
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    4. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Investitionen in arme Ländern, scheitern aber leider sehr oft an den Menschen selber. Und je mehr Menschen es gibt, umso knapper die Ressourcen, wird darum gekämpft. Man betrachte die heutigen Kriege überall. Da geht es 1. hauptsächlich um Ressourcen & dann 2. noch um Religionen. Und in diesen armen Ländern sind es ja meist die Regierungen dieser Länder selber, welche gegenüber ausländischer Spekulanten gerne die Hand aufhalten & ihr eigenes Volk unterdrücken & hungern lassen.
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