Bau eines neuen Wetterradars verzögert sich

Eine neue Radaranlage zwischen Wallis und Bern soll genauere Unwetterwarnungen liefern. Das Wetter führte nun allerdings zu Verzögerungen im Bau.

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Ein neuer Wetterradar für die Plaine Morte

1:56 min, aus Tagesschau vom 9.8.2013

Ob am Fernsehen, am Computer oder auf dem Smartphone: Wetterradarbilder sind allseits bekannt und werden rege genutzt. Um genauer vor Unwetter zu warnen, modernisiert das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie sein Radarnetz. Zu den bereits bestehenden drei Wetterstationen bei Albis in der Nähe von Zürich, La Dôle bei Genf und Monte Lema im Tessin baut MeteoSchweiz nun eine vierte Station.

Diese soll auf beinahe 3000 Metern über Meer an der Grenze des Berner Oberlands zum Kanton Wallis auf dem Gipfel der Pointe de la Plaine Morte entstehen. Die Station kostet über eine Million Franken.

Wie das Thuner Tagblatt meldet, hat es prompt wegen des Wetters Verzögerungen gegeben. Vor allem das schlechte Wetter im Mai und Juni hätten zu Anpassungen in der Planung geführt.

Statt wie vorgesehen im Sommer, soll die neue Station nun erst im November technisch in Betrieb genommen werden. Operativ eingesetzt kann die Anlage allerdings erst im Frühling 2014 werden.

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SRF Meteo hält die aktuellsten Wetterinformationen bereit.

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