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Beschwerde zurückgewiesen Behring muss nächste Niederlage vor Gericht einstecken

Dieter Behring in Nahaufnahme
Legende: Behring machte bei seiner Anzeige geltend, Lauber habe in seiner Zeugenaussage eine Falschaussage gemacht. Keystone
  • Die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts hat eine Beschwerde des erstinstanzlich verurteilten Financier Dieter Behring abgewiesen.
  • Behring hatte im Juni 2016 Strafanzeige gegen Bundesanwalt Michael Lauber, seinen Stellvertreter Ruedi Montanari und den fallführenden Staatsanwalt Tobias Kauer eingereicht.
  • Der ausserordentlich eingesetzte Staatsanwalt Thomas Hansjakob, Erster Staatsanwalt des Kantons St. Gallen, sah aber keine Anhaltspunkte für deliktisches Verhalten. Die Sache wurde nicht an die Hand genommen.
  • Dagegen wiederum hatte Behring die Beschwerde eingereicht, die nun abgewiesen wurde.
  • Behring machte in seiner Strafanzeige von 2016 geltend, Lauber habe in seiner Zeugenaussage eine Falschaussage gemacht. Zudem hätten der Bundesanwalt und die beiden weiteren Staatsanwälte mit der Fokussierung des Strafverfahrens auf Behring, strafrechtlich relevante Taten begangen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Eine Kraehe hackt der anderen kein Auge aus. Es macht zwar Sinn, das Rudel in die Verjaehrung laufen zu lassen, um den Leitwolf wegen zu troelerischer Untersuchung und Anklage nicht auch laufen lassen zu muessen. Allerdings ist diese selektive Beguenstigung von Recht und Gesetz nicht gedeckt. Politiker werden mit Verweigerung der Immunitaetsaufhebung auch fuer im privaten oder Arbeitgeberinteresse begangene Straftaten, beguenstigt; Chefbeamte mit Verweigerung der Ermaechtigung zur Strafverfolgu
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  • Kommentar von Edi Steinlin (stoni)
    Mich nimmt nur wunder wie lange es dauert bis ein hundertfacher Millionenbetrüger endlich im Gefängnis sitzt. Zwölf Jahre hat unsere glorreiche Justiz ermittelt und diese Figur ist immer noch in Freiheit und macht sich wichtig. Das versteht der normale Bürger, der jede kleine Strafe zahlen muss, weil er betreibbar ist, nicht.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Angestellte und Arbeiter in der Schweiz arbeiten jeden Monat für ihr Geld und wenn sie sich nur das Geringste erlauben, werden sie bestraft.Der Falls Behring, der so viele Leute über den Tisch gezogen hat, straflos davonkommt, finde ich das eine Sauerei. Eventuell muss der Financier, der rund 2'000 Personen um total 800 Millionen Franken betrogen hat, aber gar nie hinter schwedische Gardinen. Das wäre der Supergau. Was ist los mit unserer Justiz. Die grössten Gauner lässt sie laufen?
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