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Beziehungen Schweiz – Japan Bundespräsident Berset zu Besuch bei Japans Premier Abe

Legende: Video Berset zu Besuch bei Japans Premierminister Abe abspielen. Laufzeit 2:39 Minuten.
Aus Tagesschau vom 12.04.2018.
  • Bundespräsident Alain Berset ist in Tokio vom japanischen Premierminister Shinzo Abe empfangen worden.
  • Neben den bilateralen Beziehungen ist eine breite Palette internationaler Themen traktandiert.
  • Beide Seiten würdigten die «ausgezeichneten» bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Japan und diskutierten Wege, diese Beziehungen weiter zu intensivieren, teilte das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) mit.

Mit Blick auf die intensiven Wirtschaftsbeziehungen habe Bundespräsident Berset den Willen der Schweiz bekräftigt, das «erfolgreiche» bilaterale Freihandelsabkommen, das seit 2009 in Kraft ist, zu aktualisieren.

Noch engere Kooperation

Eine im Februar unterzeichnete Absichtserklärung zwischen dem Schweizerischen Nationalfonds und dessen japanischer Schwesterorganisation ebne den Weg für eine noch engere Kooperation bei Wissenschaft und Forschung, teilte das EDI weiter mit.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen zudem globale und internationale Themen. Beide Seiten betonten ihre Unterstützung für ein starkes multilaterales System, wie es unter anderem durch die Vereinten Nationen und die Welthandelsorganisation (WTO) ermöglicht wird. Bundespräsident Berset unterstrich die Bedeutung der Asien-Europa-Treffen (Asem), an denen die Schweiz seit fünf Jahren teilnimmt.

Berset beglückwünschte Japan des Weiteren zum bevorstehenden Präsidium der G-20 und erklärte die Bereitschaft der Schweiz, im Rahmen des G-20-Finanzsegments mitzuarbeiten.

Engagement für Vernetzung

Beide Seiten besprachen das Engagement für die Vernetzung zwischen Europa und Asien auch mit Blick auf das von China lancierte Projekt der «Belt and Road Initiative» (BRI). Premierminister Abe erläuterte in diesem Zusammenhang die indo-pazifische Vernetzungsstrategie Japans. Die Delegationen tauschten sich zudem aus über die Lage auf der koreanischen Halbinsel.

Ebenfalls Thema war schliesslich die Vorbereitung auf die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele im Jahre 2020 in Tokio. Die Schweiz wird sich dort wie zuletzt im südkoreanischen Pyeongchang mit einem «House of Switzerland» präsentieren.

Befrachtetes Besuchsprogramm

Im weiteren Verlauf von Bersets Besuch in Japan ist ein Treffen mit Gesundheits-, Arbeits- und Sozialminister Katsunobu Kato geplant. Ausserdem wird der Bundespräsident am Samstag am dritten globalen Ministertreffen zur Patientensicherheit teilnehmen und am Rande des Gipfels bilaterale Gespräche mit Gesundheitsministern führen.

Zum Programm in Tokio zählen ausserdem mehrere Anlässe, die der engen wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Japan gewidmet sind.

Bundesrat Alain Berset trifft den japanischen Ministerpräsident Shinzo Abe

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Claus Prochazka (Verfalsdatum1007)
    Es ist bei den Autos noch genug Luft nach oben, wenn BRD Autos technisch so Probleme haben. Und Elektroautos aus Japan, auch Hybrid sind nun mal technisch ausgereifte Produkte, da hat Europa noch sehr kräftig aufzuholen.
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  • Kommentar von Peter Aufdermauer (Peter Aufdermauer)
    Auch wenn die Schweiz über 9x kleiner ist als Japan müssen wir uns nicht verstecken. Einen Partner wie Japan zu haben ist von grossem Nutzen wenn man die Handelsbilanz betrachtet und auch im Vergleich. Wir stehen gut da und sollten etwas selbstbewusster Auftreten sowie es unser Bundespräsident tut. Er macht eine sehr gute Figur und präsentiert die Schweiz im richtigen Licht. BRAVO!! Japan ist ein sehr vertrauenswürdiger Partner und China sollte Japan als Vorbild nehmen.
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  • Kommentar von u. Felber (Keule)
    solche Partner braucht die schweiz! perspektiven müssen eben erarbeitet werden.
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