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Bundespräsident trifft US-Vize
Aus Tagesschau vom 18.01.2016.
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Schweiz Bundespräsident Schneider-Ammann empfängt US-Vizepräsident Biden

Beim Treffen am Flughafen Zürich kamen Johann Schneider-Ammann und Joe Biden überein, den Austausch bei der Berufsbildung zu vertiefen. Biden dankte nochmals für die «wichtige Unterstützung» der Schweiz beim unlängst erfolgten US-iranischen Gefangenenaustausch.

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann hat auf dem Flughafen Zürich US-Vizepräsidenten Joe Biden und dessen Ehefrau Jill Biden empfangen. Joe Biden führt die US-Regierungsdelegation am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos an, das am Mittwoch beginnt.

Vertiefter Austausch bei der Berufsbildung

Das Leitmotto der 46. WEF-Jahrestagung ist die «vierte industrielle Revolution» und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigung. Bei ihrem informellen Treffen am Flughafen sind Schneider-Ammann und Biden denn auch übereingekommen, den Austausch bei der Berufsbildung zu vertiefen.

Joe Biden, Johann Schneider-Ammann und Jill Biden auf dem Flughafen Zürich.
Legende: Schneider-Ammann begrüsst auf dem Flughafen Zürich US-Vizepräsident Joe Biden (l.) und seine Ehefrau Jill (r.). Keystone

Die verstärkte Zusammenarbeit der Schweiz und der USA bei der Berufsbildung wurde lanciert mit der Teilnahme von Jill Biden am ersten internationalen Berufsbildungskongress der Schweiz 2014 in Winterthur. Sie hatte sich damals beeindruckt gezeigt vom Modell der schweizerischen Berufslehre, diesem «unique swiss model».

Im Unterschied zum Schweizer System lernen Jugendliche in den USA die praktische Berufsausbildung nicht in einem Unternehmen, sondern lernen den Beruf nur in der Schule. Der spätere, oftmals schwierige Einstieg in die Praxis folgt erst danach.

Dank an Schweiz für Rolle bei Gefangenen-Austausch

Ausser über die Kooperation im Bildungsbereich sprachen die beiden Politiker auch über internationale Fragen und die engen Beziehungen der beiden Staaten. Wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung mitteilte, wiederholte Biden den Dank der Vereinigten Staaten für die «wichtige Unterstützung» der Schweiz beim unlängst erfolgten Gefangenenaustausch zwischen den USA und dem Iran. Beide Seiten betonten am Montag die ausgezeichneten Beziehungen der beiden Staaten.

Der Bundespräsident unterstrich das grosse Interesse der Schweiz am Stand der laufenden Verhandlungen zwischen den USA und der Europäischen Union über das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP). Schneider-Ammann erklärte, die Schweiz zähle darauf, dass für Drittstaaten eine Tür offen stünde, sich dem Abkommen gegebenenfalls anzuschliessen.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Susanne Lüscher  (Lol)
    P.C. Roberts: Im heutigen Amerika gibt es keine freien Finanzmärkte. Alle diese Märkte sind von der Federal Reserve und dem Finanzministerium manipuliert. Die Regulierungsbehörden, die von denen kontrolliert werden, die sie kontrollieren sollten, sehen weg, und sogar wenn sie das nicht tun, sind sie hilflos bei der Durchsetzung von Gesetzen, weil private Interessen mächtiger sind als das Gesetz. Wie es hier aussehen würde mit TTIP kann nachgelesen werden: Das 21. Jahrhundert: Eine Ära des Betrug
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  • Kommentar von Susanne Lüscher  (Lol)
    Nein Herr Schneider-Ammann, der interessierten Bürger in der Schweiz und in der EU sind nicht für TTIP. TTIP soll die regulatorische Zusammenarbeit endgültig institutionell verankern. Unternehmenslobbyisten würden damit Mitverfasser von Gesetzen, die Rechte von Parlamenten und Bürger/innen beschnitten. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Demokratie auf diese Weise noch weiter ausgehöhlt wird. Eigentlich gehören alle, das Abkommen untersützenden Politiker, auf die Anklagebank.
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  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Die USA sind interessiert an unserer Berufsbildung und die EU anerkennt die schweizerische Berufsbildung eher weniger bis gar nicht wirklich. Demgegenüber muss die Schweiz praktisch alles anerkennen, was die EU von uns verlangt. Oder sehe ich das falsch ???
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