Zum Inhalt springen
Inhalt

Bundesrat schlägt vor Minderjährige sollen keine Zigaretten kaufen dürfen

Hand in Grossaufnahme, die eine qualmende Zigratte hochhält.
Legende: Der Bundesrat will Minderjährige besser vor den Folgen des Tabakkonsums schützen. Keystone

Die Vorgeschichte

  • Im ersten Anlauf ist der Bundesrat mit dem Tabakproduktegesetz gescheitert.
  • Die Räte wollten kein Werbeverbot für Tabak und schickten den Entwurf zurück an den Absender.
  • Jetzt präsentiert der Bunderat einen neuen Entwurf.

Die Regierung hat am Freitag einen Gesetzesentwurf mit den weniger umstrittenen Teilen in die Vernehmlassung geschickt. Dazu gehört insbesondere ein schweizweites Verbot des Verkaufs von Zigaretten an Minderjährige.

Der Verkauf von nikotinhaltigen E-Zigaretten wird im Gesetzesentwurf ebenfalls geregelt: Der Bundesrat will diesen neu gestatten, allerdings ebenfalls nur für Konsumenten ab 18 Jahren. Künftig soll zudem Snus vermarktet werden dürfen.

Und: Im Internet und in den Gratiszeitungen sollen keine Tabakprodukte beworben werden dürfen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Der Bundesrat will die Raucher schützen - doch es wird über die Freigabe von Drogen gesprochen. Was für ein Hohn, was für einen Einsatz des BR - lächerlich !!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Erstens geht es bei der Legalisierung von Hanf um Erwachsene und nicht um Minderjährige. D.h. die beiden Dinge haben nicht wirklich miteinander zu tun. Und zweitens ist Hanf deutlich weniger gefährlich und führt zu massiv weniger Kranken und Toten pro Jahr. Sowohl das Suchtpotential wie auch die Gefährdung mit Lungenkrankheiten und Krebserkrankungen sind bei Hanf viel tiefer als bei Nikotin.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Franz NANNI (igwena ndlovu)
      Der Bundesrat will die Raucher schützen.... nein, im Gegenteil, will er nicht.. er will Kinder VOR dem Rauchen schuetzen... (Freud'scher Verschreiber? ;-)...)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Bettina Wyler (BeWy)
    Sehr wichtig, denn Kantönligeist macht bei Jugendschutz doch einfach keinen Sinn!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Sarah Maier (S. Maier)
    Dass Nikotin rasch süchtig machen kann, ist bekannt. Kann das mal jemand der Kesb sagen? Zur Zeit will die Kesb, dass die Jugendlichen sich bitte von ihren Eltern emanzipieren, und fragt eine Mutter mal im Sekundarschulhaus nach, warum Zigaretten da faktisch geduldet werden, wird am Schluss statt der Tabakindustrie oder der Tabakwerbung wer verteufelt? Diese böse Mutter, die Klette, die ihr Kind nicht mal Erfahrungen machen lassen will mit dem Zigarettenrauchen...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen