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Schweiz Deutlich mehr Firmen- und Privatpleiten in der Schweiz

Insgesamt sind in der Schweiz 2015 über 13'000 Firmen- und Privatkonkursverfahren eröffnet worden. Im Vorjahr war die Anzahl Konkurse noch rückgängig.

Die Zahl der Konkurseröffnungen in der Schweiz ist im Jahr 2015 deutlich gestiegen, nachdem sie 2014 noch abgenommen hatte. Im vergangenen Jahr sind nach Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) insgesamt 13'016 Firmen- und Privatkonkursverfahren eröffnet worden, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 9,9 Prozent entspricht.

Die Zunahme sei auf die erhöhte Anzahl Konkurse von im Handelsregister eingetragenen Personen zurückzuführen (+13,8 Prozent), schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS). Demgegenüber sei der Anstieg bei den nicht im Handelsregister eingetragenen (juristischen und natürlichen) Personen geringer ausgefallen (+ 6,8 Prozent).

Zunahme in der ganzen Schweiz

In allen Grossregionen der Schweiz wurde gemäss den Angaben eine Zunahme der Konkurseröffnungen registriert. Wie bereits im Vorjahr wies dabei die Genferseeregion mit einem Plus von 361 Fällen (+11,5 Prozent) den stärksten Anstieg auf. Es folgen Zürich und der Espace Mittelland. Die Zentralschweiz und das Tessin platzierten sich am Ende der Rangliste.

3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Das ist pure Absicht. Man versucht vor allem Jungen zu überzeugen, dass es Innovation brauche. Die geblendeten jungen Leute machen somit aus jeder noch so "nutzlosen" Erfindung ein Projekt das durchgesetzt werden muss. Die vielen "Start-Helfer" helfen fast jedem, ob es Sinn macht oder nicht. Damit verdienen diese Helfer zwar nicht viel, aber immerhin haben sie Beschäftigung. Das Geld der jungen Menschen wird ihnen aus der Tasche in den Finanzumlauf gebracht +sie müssen wieder von vorne anfangen.
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  • Kommentar von Lutz Bernhardt (lb)
    Wo es immer nur aufwärts geht, werden die Akteure faul und fett. Je länger das geht, desto tiefer ist der unvermeidliche Absturz. So sarkastisch es klingen mag: Es braucht solche Abstürze, in kürzeren Abständen, um auf Kurs zu bleiben.
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  • Kommentar von A. Moser (AM)
    Tja, macht noch mehr Vorschriften, Bürokratie und GAV's, dann kommen wir dem Ziel, den Kleingewerbler und damit auch den Mittelstand endlich ausszurotten ein grosses Stück näher! Wie schön wird die Welt erst sein, wenn es nur noch die skrupellosen Superreichen, ein paar "hörige" Vasallen (nicht Vasellas :-)) und Sklaventreiber - und ein abhängiges, dem System ausgeliefertes "Fussvolk" bzw. "Systemsklaven" geben wird? Der KMU-Dampfer ist auf Kurs - und wird mit volldampf in die Wand gefahren! :-)
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