Die Grippewelle hat ihren Höhepunkt überschritten

Noch liegen die Schweizer zahlreich im Bett. Doch gemäss Bundesamt für Gesundheit ist die Zahl der Grippe-Erkrankungen rückläufig.

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Grippeabwehr: Das passiert im Körper

3:22 min, aus Puls vom 1.2.2016

In der vergangenen Woche meldeten in der Schweiz 123 Ärzte des Sentinella-Meldesystems 34,1 Grippeverdachtsfälle auf 1000 Konsultationen. Hochgerechnet entsprach diese Rate 278 Konsultationen aufgrund grippeähnlicher Erkrankungen pro 100'000 Einwohner, wie das BAG bekannt gab.

Gegenüber der Vorwoche war die Zahl der Grippeverdachtsfälle somit deutlich rückläufig. Damals hatte sie noch bei 327 Verdachtsfällen pro 100'000 Einwohnern gelegen.

Die Grippe grassiert in der Schweiz seit der zweiten Jahreswoche. Ihren Höhepunkt erreichte sie in den Wochen 6 und 7. Der Verlauf der Grippewelle verlief damit vergleichbar mit jener des Winters 2015. Allerdings wurde der Höhepunkt der gemeldeten Grippeverdachtsfälle aus dem Vorjahr gemäss der «Grippe-Fieberkurve» des BAG nicht erreicht.