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Schweiz Die SBB investiert in Überwachungskameras

Um Delikte zu vermeiden, setzt die SBB auf Überwachung. Wie das Unternehmen gegenüber «10vor10» sagt, rüstet sie erste Fernverkehrs-Züge mit Kameras aus und stockt das Videoteam mit mehr Manpower auf. Auch diverse Städte nutzen Kameras gegen Verbrechen. Andere sind hingegen skeptisch.

Legende: Video SBB baut Video-Überwachung aus abspielen. Laufzeit 4:44 Minuten.
Aus 10vor10 vom 29.09.2015.

Die SBB investieren weiter in die Video-Überwachung. Ab 2017 sind die ersten Fernverkehrs-Züge mit Kameras ausgerüstet. Ausserdem hat die Bahn das Personal des Videoteams mehr als verdoppelt von 5 auf 12 Angestellte. Dies sagt Einsatzleiter Daniel Bernasconi gegenüber «10vor10».

Mittlerweile sind bei der SBB 14'600 Kameras in Bahnhöfen und Regionalzügen im Einsatz. Dank den Kameras könnten sehr viele Straftaten aufgeklärt werden, sagt Einsatzleiter Daniel Bernasconi: «Im Deliktsbereich, bei Aggressionen und Diebstahl haben wir eine Aufklärungsquote von 80 Prozent.»

Durchzogene Video-Bilanz bei den Städten

Nicht nur die Bahn auch verschiedene Schweizer Städte setzten auf Video-Überwachung. Zu den ersten gehörte die Stadt St. Gallen. Stadtrat Nino Cozzio ist überzeugt: Die Kameras haben sich bewährt. «Jedes aufgeklärte Delikt ist eine Prävention». Denn jeder Straftäter fürchte erwischt zu werden.

Studie aus England belegt Erfolg der Überwachungs-Kameras

Anderer Meinung sind die Behörden der Stadt Luzern. Auf dem Bahnhof-Platz der Leuchtenstadt stehen nur gerade zwei Überwachungs-Kameras. Installiert von der Kantonspolizei.

Die Stadt selbst hat ihre Kameras wieder abmontiert. Patrick Bieri von der städtischen Sicherheits-Direktion ist der Meinung, Video-Überwachung bringe nichts. «Das Sicherheits-Empfinden der Bevölkerung war 2009 besser als 2006 mit Kameras.»

3 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Wo sind wir mit diesem Land bloss hingekommen. Wenn ich so an meine Jugend in den 70er Jahren denke: Da gab es doch keine Gewalttätigkeiten und Vandalismus.
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    1. Antwort von Beat Gurzeler (B.Gurzeler)
      @ Ch.Halbeisen: In der 70er Jahren waren bei mir die Lehrzeit,wenn früher mal eine kleine Gewalttätigkeit gab, hatte man eine ETIK , wenn der Gegner am Boden war, war die Sache erledigt ( nicht grosse Verletzungen ) und man ging nicht noch weiter auf einander los , das ist der Unterschied zu heute. Gegen über dem menschlichem Leben hatte man noch einen gewissen Respekt, ansonsten gibt es genug anschauungsberichte in den Medien.
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    2. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Die Schweiz galt einst als das sicherste Land. In der heutigen globalisierten Welt, in der die CH auch involviert ist, leben Menschen und Kulturen aller Art auf der ganzen Welt zerstreut. Und so etablieren sich eben auch Kulturkreise, in denen die Hemmschwelle tief ist und das Menschenleben nicht gross respektiert wird.
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