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Schweiz «Die Schweizer» haben Frauen nicht diskriminiert

Keine Diskriminierung von Frauen, keine Verherrlichung von Gewalt: Die unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen weist eine Beschwerde gegen die SRF-Dokumentationsreihe «Die Schweizer» zurück.

SRF/Daniel Ammann
Legende: Stefano Franscini und Alfred Escher in «Die Schweizer». SRF/Daniel Ammann

Die Dokumentationsreihe «Die Schweizer» von SRF hat weder Frauen diskriminiert noch Gewalt verherrlicht. Die unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hat eine Beschwerde, die dies monierte, abgewiesen.

Die vierteilige Reihe stellte im November 2013 Persönlichkeiten der Schweizer Geschichte vor, etwa Werner Stauffacher, Niklaus von Flüe, Hans Waldmann, Guillaume Henri Dufour und Alfred Escher. Nach Ansicht der Beschwerdeführenden wurden in diesen Geschichtsdarstellungen Frauen ausgegrenzt und Gewalt verherrlicht.

«Sachliche Gründe»

Diese Ansicht teilt die UBI nicht. Dass Frauen in der Serie eine untergeordnete Rolle spielten, habe «sachliche Gründe». Die Gewaltdarstellungen hätten «keinem Selbstzweck» gedient. Mit sieben zu einer Stimme wies das Gremium die Beschwerde ab.

Diese war von einer Einzelperson gekommen, unterstützt von mindestens 20 weiteren Personen. Die Beschwerde habe sich gegen den gesamten Themenmonat «Die Schweizer» mit seinen rund 300 Sendungen gerichtet, insbesondere gegen den Vierteiler.

Eine weitere Beschwerde wandte sich gegen die 26-teilige animierte Kinderserie «Helveticus». Entgegen den Beschwerdeführenden war die UBI einstimmig der Überzeugung, die Serie habe die Entwicklung von vier- bis sechsjährigen Kindern nicht gefährdet.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Th. Widmer, Basel
    Dank des Rassismuss Gesetzes, der Gleichbereichtung welche es noch immer nicht gibt und der Gender Diskusion sind wir soweit, dass wir Sachliche Dokumentations Filme aus unser Eigenen Vergangenheit bereits mit Beschwerden vorgehen. Wie Krank ist das den bitte??? Damals war es eben so. Sonst müsste man jeden Film von Q. Terentino verbieten oder alle Speilfilme welche die 30 Jahre Zeigen. Hört endlich mal auf so kleinlich zu tun.
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  • Kommentar von Reto Munteler, Zürich
    Fände ich daneben, wenn man der Emanzipation zuliebe historische Fakten und Begebenheiten so stark verzerren oder sich für deren authentische Rekonstruktion entschuldigen müsste, nur damit sie in ein modernes feministisches Weltbild passen. Leider spielten die Frauen nunmal bis zum Ersten Weltkrieg oft und völlig zu Unrecht eine untergeordnete Rolle in der Gesellschaft. Das ist ein historisches Faktum und lässt sich nicht mehr rückgängig machen - aber wir können daraus lernen.
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  • Kommentar von Werner Christmann, Stein am Rhein
    Wie bescheuert muss man eigentlich sein, um gegen diese Doku-Reihe Beschwerde einzureichen?
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    1. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Es sind halt "Progressive".
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