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Bundespräsidentin in China Doris Leuthard will die Freundschaft stärken

Legende: Video Bundespräsidentin Leuthard im Reich der Mitte abspielen. Laufzeit 00:41 Minuten.
Aus SRF News vom 13.05.2017.
  • Bei ihrem China-Besuch hat sich Bundespräsidentin Doris Leuthard am Samstag mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping getroffen.
  • Gesprächsthemen war unter anderem die Weiterentwicklung des Freihandelabkommens Schweiz - China, die Marktöffnung, die Zusammenarbeit im Energiesektor, die Entwicklung von Verkehrsinfrastruktur und die Digitalisierung.
  • Im Zusammenhang mit dem «Tourismusjahr Schweiz - China 2017» haben laut dem UVEK-Informationschef Dominique Bugnon die zwei Länder mehrere Vereinbarungen getroffen.

Die Banden zwischen der Schweiz und China sollen enger geknüpft werden: Auch im Tourismus. Das sollte der heutige Besuch der Grossen Mauer unterstreichen. Man will damit das Schweiz-Chinesische Tourismusjahr zelebrieren, das vor kurzem unterzeichnet wurde.

Am Sonntag und Montag wird Doris Leuthard am Gipfeltreffen zur «neuen Seidenstrasse» mit dabei sein. Der chinesische Präsident hatte sie bei seinem Besuch in der Schweiz eingeladen.

In Peking werden nun rund 25 Staats- und Regierungschefs erwartet. Darunter Russlands Präsident Wladimir Putin. Mit dabei sollten auch UNO-Generalsekretär Antonio Guterres und IWF-Chefin Christine Lagarde sein.

Die «neue Seidenstrasse»

China will ein modernes Verbindungsnetzes mit neuen Wirtschaftskorridoren bauen. Diese werden entlang der mythischen antiken Handelsrouten verlaufen, die Asien, Afrika und Europa über Land und See verbunden haben. Sie wird rund 65 Länder umfassen und etwa mehrere 100 Mia. Dollar kosten.

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19 Kommentare

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  • Kommentar von U.E. Romer (romeru)
    Schade, dass diese Bundespräsidentin nach einem Jahr den Stuhl wieder räumen muss. Mit ihren Visiten zeigt sie, dass die Schweiz nicht nur aus Bergen besteht, sondern ein offenes, modernes Land ist. Sicher gut für das Image unseres schönen Landes.
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    1. Antwort von Roland Gadient (Roland Gadient)
      Da haben sie recht, was diese Dame in letzten 4 Monaten geleistet hat ist einmalig,aber nur keine Angst die anderen BR Kollegen werden ihr dies schon vermasseln.
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Freundschaften unter Ländern gibt es nicht. Es gibt nur Interessen, welche nicht einmal unbedingt immer dieselben sind. Auf alle Fälle sollte es nicht im Interesse der Schweiz sein, weiterhin Billigprodukte aus China zu importieren, welche mit den unsrigen konkurrieren, resp. vom Markt drängen & damit Arbeitsplätze vernichten.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Die Importe aus China werdendem Bereich von Solarpanel wohl merklich steigen. Denn diese werden sicherlich beschäftigungswirksam in der Schweiz hergestellt, wie es in der Engergiestrategie 2050 Vorlage behauptet wird.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Aber liegt es am Ende nicht am Konsument, welches Produkt er kaufen will? Ein Billigprodukt aus China, oder ein heimisches? Die Gegner der ES2050 stören sich an einer Subventionitis. Doch die Subventionen ermöglichen eben auch Menschen, welche nicht über einen dicken Geldbeutel verfügen, auf heimische Produkte, welche etwas teuerer sind zu setzen. Also ist es eine Win-Win-Situation.
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    2. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Waeden: Woher letztlich was kommt, darauf kann der Endkonsument meist nur sehr wenig Einfluss nehmen. Letztlich muss er das nehmen, was angeboten wird. Und eine Energiewende wäre auch ohne Sunbentionitis machbar und möglich. Ich haette da gute Ideen.
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