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Kampf gegen Terrorismus Drei mutmassliche Terroristen in der Waadt verhaftet

Legende: Video Bundesanwaltschaft: «Konnten Gefahr nicht ausschliessen» abspielen. Laufzeit 0:36 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.06.2017.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Im Kanton Waadt sind am Freitag und Samstag drei mutmassliche Terroristen verhaftet worden.
  • Der Oberstaatsanwalt der Waadt, Eric Cottier, sagte, die verhafteten Personen seien dazu im Stande gewesen, «relativ schnell zur Tat zu schreiten».
  • Den mutmasslichen Terroristen wird vorgeworfen, gegen das Gesetz zum Verbot der Gruppierungen «Al-Kaida» und «Islamischer Staat» verstossen zu haben.

Auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Aubonne hat die Waadtländer Kantonspolizei am Samstag Nachmittag einen Autofahrer und seine Beifahrerin verhaftet. Eine dritte Person war ebenfalls unter Terrorverdacht bereits am Samstag festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft bestätigte einen entsprechenden Bericht der Westschweizer Zeitung 20 minutes.

Die Kantonspolizei Waadt wurde bei den Einsätzen von der Bundespolizei unterstützt. Den mutmasslichen Terroristen wird vorgeworfen, gegen den Artikel 2 des Bundesgesetzes über das Verbot der Gruppierungen Al-Kaida und Islamischer Staat verstossen zu haben. Zudem müssen sie sich wegen des Verdachts der Unterstützung beziehungsweise Beteiligung an einer kriminellen Organisation verantworten.

«Keine Terrorzelle»

In der Romandie war bereits vergangene Woche eine Person unter Terrorverdacht verhaftet worden. Damals in Meyrin bei Genf. Die jüngsten Festnahmen stünden damit jedoch in keinem Zusammenhang, sagte André Marty, Mediensprecher der Bundesanwaltschaft.

Marty wies Begriffe wie ein Netzwerk oder eine Terrorzelle zurück. «Die Personen standen in Kontakt.» Vom geografischen Standpunkt aus könne man aber nicht von einer Zelle sprechen.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Es sollte mal veröffentlicht werden mit wie viel Geld und wie lange solche Personen hier mit Steuergeldern über das Sozialamt alimentiert werden. Es wäre doch einmal interessant zu wissen, mit wie viel Geld der Wohlfahrtsstaat ausländische Terroristen und sonstige Kriminelle hier finanziert. Nur so im Gegensatz zu bedürftigen Familien mit Kindern, Obdachlosen, chronisch Kranken, die finanzielle Unterstützung wirklich nötig hätten aber keine bekommen.
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  • Kommentar von Ted Stinson (Ted Stinson)
    Ich denke nicht, dass wir aufgrund aussergewöhnlicher Polizeiarbeit keine Terroranschläge erlebt haben. Wie andere Länder erhält auch die Schweiz Tipps von anderen Geheimdiensten (ja, auch von den USA, die so gerne von allen kritisiert werden!). Und dann liegt ja noch immer viel Geld auf unseren Banken aus einigen Ländern, die Terrorismus unterstützen... dürfte auch dazu beitragen, dass wir bisher verschont blieben. Und sicher auch dank unserer Neutralität.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Wer zahlt die Gerichtskosten und den Aufenthalt im Hotel Knast? Ein Lob für die Polizeiorgane, welche Schlimmstes verhindert haben. Die Schweiz hat bewiesen, dass sie den Terroristen Herr zu werden vermag, bevor diese "zur Tat schreiten". Das lässt Hoffnung aufkommen, dass bei uns kein Terrorakt passieren wird. Aber trotzdem - 100 prozentigen Sicherheit gibt es nicht.
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