Drei Tote und elf Verletzte bei Unfall auf A13

Auf der A13 – der Ausweichroute für den Gotthard – ist es am Sonntagmittag zu einem schweren Unfall gekommen. Vor dem Gotthard-Südportal stauten sich die Autos zeitweise auf einer Länge von acht Kilometern.

Bei einem tragischen Verkehrsunfall auf der A13 bei Sufers GR sind am Sonntagmittag drei Menschen ums Leben gekommen. Elf Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen, wie die Kantonspolizei Graubünden am Sonntagabend mitteilte. In den Unfall waren zwei Autos und ein Kleinbus verwickelt.

Eine Autofahrerin aus Deutschland, die von Splügen in Richtung Sufers unterwegs war, geriet nach Polizeiangaben auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte ihr Fahrzeug zunächst frontal mit einem entgegenkommenden Auto und dann mit einem Kleinbus aus Italien.

Die beiden Insassen des korrekt fahrenden Autos kamen ums Leben. Im Auto, das den Unfall auslöste, verstarb eine Person, drei erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Acht der neun Insassen im Kleinbus wurden ebenfalls verletzt.
Die elf Verletzten wurden von der Rega und von Ambulanzen in verschiedene Spitäler gebracht. Der genaue Unfallhergang werde untersucht, gab die Kantonspolizei bekannt.

Strasse stundenlang gesperrt

Die A13 sowie die parallel verlaufende Kantonsstrasse mussten wegen des Unfalls während rund fünf Stunden gesperrt werden. Damit fiel die A13 als Ausweichroute für Reisende aus dem Süden, die dem Stau vor dem Gotthard-Tunnel entgehen wollten, weg.

Vor dem Südportal in Airolo staute sich der Verkehr nach Angaben der Verkehrsinformation des TCS am Nachmittag und am Abend zeitweise auf acht Kilometern. Dies entspricht einer Wartezeit von bis zu zwei Stunden.

Bereits Mitte Mai war es zwischen Sufers und Splügen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Damals wurden drei Personen schwer verletzt.