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Entscheid des Bundesrats Tessiner Naturpark darf auch italienisches Gebiet umfassen

  • Im Tessin soll ein Nationalpark entstehen, der auch italienisches Staatsgebiet umfasst. Der genehmigte einen Staatsvertrag mit Italien sowie eine Anpassung der Pärkeverordnung.
  • Acht Tessiner Gemeinden planen den neuen Nationalpark, der das italienische Valle dei Bagni einschliesst.
  • Die lokale Stimmbevölkerung entscheidet über das Projekt.
Dorf und Kirche im Tessin.
Legende: Der neue Nationalpak im Tessin soll auch italienisches Gebiet umfassen. Schweiz Tourismus-Bafu

Der Bund erkenne das Potenzial des Nationalpark-Projekts im Locarnese an, schreibt das Uvek. Auf Gesuch des Kantons Tessin und der Parkträgerschaft unterstütze er dieses seit 2011 beratend und mit Finanzhilfen.

Neuregelung für grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Der Bundesrat hat einen entsprechenden Staatsvertrag genehmigt, der die grenzüberschreitende Zusammenarbeit regelt, wie das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) mitteilte. Der Vertrag tritt in Kraft, sobald die beteiligten Tessiner Gemeinden dem neuen Nationalpark in einer Volksabstimmung zugestimmt haben und der Bund dem Park das Label «Park von nationaler Bedeutung» verleihen kann.

Mit der Anpassung der Pärkeverordnung hat der Bundesrat die Möglichkeit grenzüberschreitender Nationalpärke geschaffen. In der Vernehmlassung war die Änderung auf breite Zustimmung gestossen. Alle Kantone, die teilnahmen, sprachen sich dafür aus.

1 Kommentar

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Ein Tessiner Naturpark finde ich gut. Besser hier Geld einzusetzen als für Olympia im Wallis. Naturpärke sind nachhaltiger und für alle da zum Wandern und die Natur bestaunen sowie die Seele baumeln zu lassen. Immer eine Reise wert. Olympia ist nur Geldmacherei und kommt teuer für den Steuerzahler. Keine Nachhaltigkeit.
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