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Schweiz Ermittlungen in Genf: Zwei Terror-Verdächtige festgenommen?

Gemäss verschiedenen Medienberichten hat die Kantonspolizei Genf ein Fahrzeug gestoppt und zwei verdächtige Männer dingfest gemacht. Die Behörden wollen die Festnahme aber nicht bestätigen. Derweil hat sich die Lage in der UNO-Stadt wieder etwas entspannt.

Gemäss verschiedenen Medienberichten hat die Genfer Polizei in der Nähe von Vésenaz ein verdächtiges Auto gestoppt und zwei Verdächtige festgenommen. Es soll sich bei den Männern um zwei Syrer handeln.

Details des Polizeieinsatzes, bei dem auch eine Strasse gesperrt worden ist, sind kaum bekannt. Die Behörden haben weder bestätigt, dass es sich um zwei Syrer handelt, noch dass Sprengstoffspuren gefunden worden sind.

Selbst die Annahme, dass die Massnahme im Zusammenhang mit der Fahndung nach vier IS-Terroristen stehe, wollte die Genfer Polizei nicht bestätigen.

Legende: Video Lage in Genf normalisiert sich langsam abspielen. Laufzeit 2:08 Minuten.
Aus Tagesschau vom 11.12.2015.

Alarm-Stufe bleibt erhöht

In Genf gilt nach wie vor eine erhöhte Alarm-Stufe (drei von fünf), nachdem am Donnerstag bekannt geworden war, dass die Kantonspolizei in der Stadt und Region nach mutmasslichen Terroristen fahndet und die Bundesanwaltschaft ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet hat.

Hinweise, die den Terror-Alarm ausgelöst haben, kamen aus dem Ausland, wie Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am Nachmittag bekannt gab. «Der Bund hat von einer ausländischen Behörde einen Hinweis auf eine Zelle des islamischen Staats im Raum Genf erhalten.»

Kein konkretes Anschlagsziel bekannt

Sommaruga sagte indes weiter: «Hinweise zu einem konkreten Anschlagsziel gibt es zurzeit nicht. Aber die Behörden, der Nachrichtendienst des Bundes, schätzen die Bedrohungslage weiterhin als erhöht ein.» Dies gelte nicht nur für Genf, sondern für die ganze Schweiz.

In der UNO-Stadt hat sich die Lage im Verlauf des Freitags etwas entspannt. Das grosse Stadtfest, die Escalade, findet wie geplant statt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Man konnte kürzlich das Fahndungsfoto von vier dunkeln Vollbärten in den Medien sehen, die offenbar in Genf gesucht werden. Die Bärte entsprechen offenbar einer Forderung von Allah, den man sich demgemäss selber auch als Vollbart vorzustellen hat. Anscheinend unbewusst drücken diese islamischen Fanatiker damit aus, was in zivilisierten und offenen Gesellschaften ganz richtig interpretiert wird: dass ihre religiöse Verblendung einen langen Bart hat!
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  • Kommentar von Pavol Vojtyla (Hab Sozialismus überlebt)
    Dieser Beitrag hat keinen informativen Wert. Und es ist auch gut so weil man darf nicht seinen Feinden eigene Strategie zeigen. Der grösste strategische Fehler ist wegen den Hass auf meinen Feind ihn als blöd zu betrachten. Deswegen ist seit Donnerstag nichts passiert. Was ich trotzdem gelernt habe ist die Escalade zu vermeiden. Danke an SRF für die politische "Erklärung" dass sich die Situation normalisiert. Wer es glaubt, ist selber Schuld.
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