Zum Inhalt springen

Flächenmässige Ausdehnung Bundesrat weitet Schutz von Biotopen und Moorlandschaften aus

Blick über das Hochmoor von Rothenthurm.
Legende: Blick über das Hochmoor von Rothenthurm. Keystone
  • Der Bundesrat stellt zusätzliche 16'000 Hektaren Biotope und Moorlandschaften unter nationalen Schutz.
  • Die in den Bundesinventaren der Biotope aufgeführten Gebiete bedecken damit 2,2 Prozent der Landesfläche. Heute sind es 1,8 Prozent.
  • Insgesamt gibt es sechs solche Bundesinventare: Trockenwiesen und -weiden, Hochmoore, Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Moorlandschaften.

Es seien wichtige Instrumente des Bundes für die Erhaltung der natürlichen Lebensräume in der Schweiz und der dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung.

Amphibienlaichgebiete und Auen betroffen

Die flächenmässige Ausdehnung betrifft vor allem Amphibienlaichgebiete und Auen. Bei den zusätzlich geschützten Gebieten handelt es sich laut Bundesrat zu einem grossen Teil um Biotope, die bereits auf regionaler Ebene oder privatrechtlich geschützt sind. Diese geniessen mit der Aufnahme in die Bundesinventare künftig einen einheitlichen Schutz und einen besseren Unterhalt.

Zusätzliche Mittel dafür hat der Bundesrat mit dem Anfang September verabschiedeten Aktionsplan Biodiversität freigemacht. Für diesen stellt der Bund zunächst 80 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.