Zum Inhalt springen

Schweiz Gefängnisausbruch: Geflohene Aufseherin meldet sich per Video

Die spektakuläre Flucht eines syrischen Häftlings aus dem Gefängnis Limmattal in Dietikon hatte im Februar für landesweites Aufsehen gesorgt. Nun äusserte sich die mit dem Gefangenen geflohene Aufseherin per Videobotschaft.

Die Aufseherin, die vergangenen Monat einen Häftling aus dem Gefängnis Limmattal im zürcherischen Dietikon befreit hatte und mit ihm geflüchtet war, hat sich mit einer Video-Botschaft gemeldet.

Die Video-Nachricht tauchte auf dem Onlineportal «20minuten.ch» auf. Die Gefängnisaufseherin befindet sich seit dem 9. Februar zusammen mit einem Häftling auf der Flucht. Seither wurde in Medienberichten darüber spekuliert, ob die Frau noch am Leben ist.

Entschuldigung bei der Familie

In der vom 16. März datierten Video-Botschaft erklärt die 32-Jährige nun, dass die Liebe der Grund für ihre Flucht sei. Der 27-jährige syrische Häftling sei «der Mann meines Lebens». Bei ihrer Familie entschuldigt sich die Frau, dass sie «so klammheimlich und ohne etwas zu sagen» verschwunden sei.

Auch der geflohene Häftling kommt im Video zu Wort. Er kritisiert darin vor allem die Haftbedingungen im Gefängnis Limmattal. Ausserdem beschwert er sich über seinen Verteidiger, den Richter sowie den Staatsanwalt.

Polizei will Ermittlungen nicht gefährden

Bei der Zürcher Kantonspolizei hatte man erst gegen Montagmittag Kenntnis vom Video. «Wir haben die Aufnahmen von 20minuten erhalten», sagte Kapo-Sprecher Beat Jost. Man werde das Material auswerten und schauen, ob man Rückschlüsse daraus ziehen könne, wo das Video gedreht wurde.

Von polizeilicher Seite gebe es keine neuen Informationen. «Wir sind immer noch am Untersuchen», sagte Jost. Details könnten keine bekanntgegeben werden, da sonst die Ermittlungen gefährdet würden.

Kurz nach der Flucht hatte die Kantonspolizei mitgeteilt, dass sich die beiden Flüchtigen mit einem schwarzen Personenwagen BMW X1 nach Italien begeben haben könnten. Das Paar wurde auch international zur Fahndung ausgeschrieben.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Mike Baumgartner (Mike47)
    Sie liebt also einen Kinder-Vergewaltiger! Gibt es noch freie Therapieplätze für diese Frau?! :-D
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Diese Videobotschaften von Kiko und Magdici sind lediglich ein unbeholfener letzter Versuch noch zu glätten was aber nicht mehr zu glätten ist und lassen den Schluss zu, dass bei ihnen das verfügbare Geld offenbar immer knapper wird. Die Schlinge zieht sich daher weiter zu und es ist daher lediglich eine Frage der Zeit, bis sie aufgeben werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    In der Videobotschaft entschuldigt sich Frau M verbal, aber non-verbal wird ihre wahre Haltung offensichtlich. Da ist kein Quentchen an Einsicht vorhanden. Kiko hat mehrere Frauen sexuell missbraucht und soll dabei auch eine 15 Jährige vergewaltigt haben. Er delegiert jegliche Verantwortung und Schuld, auch wenn es Frau M nicht wahrhaben will sie ist nur Mittel zum Zweck. Wenn sie Glück hat wird sie von der Polizei verhaftet. Falls sie noch lebt, ist sehr gefährdet.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen