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Schweiz «Genugtuung» für Schneider-Ammann

Die Ammann-Gruppe hat die Resultate der Untersuchung durch die Berner Steuerbehörden erhalten. Der in die Kritik geratene Bundesrat Johann Schneider-Ammann nimmt das Untersuchungsresultat der Berner Steuerbehörden zur Ammann-Gruppe «mit Genugtuung zur Kenntnis».

Er habe nie daran gezweifelt, dass das Unternehmen korrekt gehandelt habe, sagte Schneider-Ammann. Dass die Finanzdirektion des Kantons Bern auf politische Forderungen eingeht und bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung eine Zweitmeinung einholt, kommentierte er nicht.

Zweitmeinung einholen?

Es gebe keine neuen, der Steuerverwaltung nicht schon bekannten Sachverhalte, schreibt die Ammann-Gruppe weiter. Die bernische Steuerverwaltung mache solche Resultate nie öffentlich. Grund dafür ist das Steuergeheimnis. Die Steuerbehörde informiert einzig den betroffenen Steuerpflichtigen. Diesem obliegt es dann, die Resultate allenfalls zu veröffentlichen.

Doch ganz abgeschlossen ist die Sache noch nicht: von politischer Seite wurde nämlich eine unabhängige Zweitmeinung gefordert. Die bernische Steuerverwaltung gab am Freitagnachmittag schon bekannt, sie sei dafür offen. Die Ammann-Gruppe sieht der Zweitmeinung nach eigenen Angaben gelassen entgegen.

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41 Kommentare

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  • Kommentar von T.Hofer, Rosshäusern
    An Schneider-Ammanns Stelle hätte ich, noch nicht mal zur Ankündigung dieses Resultats einen Kommentar abgegeben. Mehr als im passenden Rahmen gestellte sachliche Fragen ansstandshalber zu beantworten, bräuchte er keineswegs. Den Ruf nach Verurteilung aus moralischen Gründen hört man von links her ja öfter erklingen. Sowie die, rechtsstaatlich ebenso absurde Idee, früheres Handeln an heutigem Recht aufzuhängen. Wer - wie hier -gleich beides auftischt, meint es wohl ernst mit der Schlammschlacht!
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    1. Antwort von J-P Simon, Nietzscheaner, Bern
      T.Hofer, Schlammschlacht–wenn das Opferlamm,Symbol der Reinheit+des Vollkommene geschlachtet wurde, dann wäre es doch Zeit auch den Schlamm zu schlachten, den mehr die Bürgerlichen verwendet hatten. Man denke nur an die Schlachtung von L. Uchtenhagen, in der schamlosen Umgehung der Konkordanz. Dass E.Kopp zurücktreten musste,nützt es wenig Alt-BR Leuenberger zu schlachten, denn um die Nominierung von Kopp wimmelte es nur so von Fragezeichen,die FDP hatte dem Metzger ML das Messer gereicht.
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  • Kommentar von Daniel Briner, Neerach
    Wer's glaubt ist selber schuld; mir braucht ein solcher BR mit all seinen verlogenen Juristenbeamten gar nichts mehr weiter zu erklären. Der Berner Staatsfilz wuchert ungehindert, solange die dummen Zürcher denen weiter die Taschen auffüllen. Bern ist nur noch ein verkommener Korruptionssumpf, als Bundesstadt völlig ungeeignet.
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    1. Antwort von Paul Moser, Genf
      Das Problem - wie hier schon mehrfach erwähnt wurde - ist die Steuergesetzgebung, die mehrheitlich durch die bürgerlichen Parteien bestimmt wird und wurde. Aber solange halt die bürgerlichen Parteien immer noch die Mehrheit haben, wird sich das eben nicht ändern - da können Sie noch lange drauf los poltern.
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    2. Antwort von H. Frühling, Bern / Zürich
      Ich habe hier schon manchen dummen Kommentar gelesen, aber doch selten einen so dummen @briner: Munter drauflos vermischen bedeutet keine Ahnung haben (wollen). Ihr Bernerfilz des Bundes besteht aus denjenigen Personen, die Ihr Zürcher und die andern CH-ler nach Bundesbern entsendet. Etwas anderes ist der Finanzausgleich, mit welchen ungleiche Verhältnisse ausgeglichen werden. Beachten Sie Paul Moser, der Ihnen in einem weiteren Punkt erklärt, was Sache ist.
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    3. Antwort von J-P.Simon, Nietzscheaner, Bern
      Da wäre mal das Unrecht zu erwähnen,das die Bürgerl. den Arbeitnehmern beschert hatten, als es 1993 um die Aufhebung der 'Goldenen Fessel'(Arbeitgeberbeiträge f.d. Pension wurden den A-ne. nicht überlassen)ging. In der Aufhebung dieses Unrecht wurde die Frage gestellt ob die im alten System bis anhin Arbeitenden nicht entschädigt werden sollen. Die Bü. haben kategorisch nein gesagt. Ich finde das eine üble Infamie, war es über Jahre usus dem Wirtschaftskader goldene Fallschirme zu verteilen.
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    4. Antwort von J-P Simon, Nietzscheaner, Bern
      Zu meiner vorangegangenen Schreibe, sei noch zu erwähnen, dass die Bürgerlichen die Absage einer 'angemessenen' Entschädigung mit der Möglichkeit einer Ergänzungsleistung begründeten, diese Begründung noch eine Frechheit obendrauf ist. 1. sind wohl nicht alle EL-berechtigt gewesen, 2. dem Hohn ausgesetzt zu sein, mit einem Existenzminimum bitten zu müssen, 3. Wer zahlt die EL? Der Steuerzahler. 4. Es obliegt offenbar den Bü. und der Wirtschaft zu bestimmen, wo +wann Demokratie anzuwenden ist.
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  • Kommentar von Max Hug, Luzern
    Ist der Schneider nun aus dem Schneider?
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    1. Antwort von Hans Haller, Kölliken
      Max Huber : Nein er ist noch lange nicht aus dem Scheider. Die Schlammschlacht geht weiter und wird so lange anhalten, bis er völlig resigniert das Handtuch wirft. Letztlich geht es darum ihn weg zu mobben, da ist heute alles und jedes Mittel gerade gut genug. Da spielt es auch gar keine Rolle ob was dran ist an diesen Vorwürfen. Der Zweck heiligt die Mittel. So läuft das heute doch in der ganzen Gesellschaft !
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