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Schweiz Gesicht zerbissen: Hund greift Kleinkind im Tessin an

Ein kleines Mädchen will am Luganersee Enten füttern. Stattdessen landet es im Spital – schwer verletzt von einem Hund.

American Staffordshire Terrier
Legende: American Staffordshire Terrier – der angreifende Hund im Tessin war erst acht Monate alt. Keystone/Symbolbild

Ein sechsjähriges Mädchen wurde am Donnerstagnachmittag in Figino (TI) am Ufer des Luganersees von einem Hund angegriffen und am Gesicht und am Kiefer schwer verletzt. Die Tessiner Kantonspolizei bestätigte den Angriff.

«Der Hund ist ein junger, acht Monate alter American Staffordshire Terrier», sagte ein Polizeisprecher. Sein Besitzer sei bei der Justiz angezeigt worden. Über die Zukunft des Tieres werde der Tierarzt des Kantons bestimmen.

Das Mädchen war mit seinem Vater und seiner Grossmutter am Ufer des Luganersees unterwegs und fütterte Enten, als sich plötzlich ein Hund näherte und das Kind attackierte.

«Das Gesicht meiner Tochter war blutüberströmt», sagte der Vater. Die Stadtpolizei von Lugano liess das Kind anschliessend ins Spital bringen, wo es notfallmässig operiert wurde.

Die schlimmste Verletzung erlitt das Mädchen am Gebiss: Dieses wurde herausgerissen. Die Genesung werde mehrere Wochen dauern, teilte die Polizei mit. Auch werde ein plastisch-chirurgischer Eingriff nötig sein.

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27 Kommentare

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  • Kommentar von K.D.Waldeck, Bellinzona
    Die Aussage im gestrigen Regionale "der Hundebesitzer wird wegen Fahrlässigkeit angezeigt" deutet schon auf ein mehr als lächerliches Strafmass für diesen Vorfall hin. Das Verhalten des jungen Mannes war nicht "fahrlässig" sondern "kriminell" und "vorsätzlich". Solange in unserer Rechtsprechung bei Fahrlässigkeit nicht der "körperliche und seelische Schaden" Eingang findet, wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Diesen kriminellen Typen ist doch eine Geldbusse gleichgültig !
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    1. Antwort von D. Schelbert, Kt ZG
      K.D.Waldeck, wenn sie den Fall nicht kennen und nur aus Medienberichten heraus ihre Meinung bilden, liegen sie zu 99% falsch in ihrer Einschätzung. Sind sie nicht Richter in diesem Fall, dann halten sie sich zurück mit ihrer Fachmeinung.
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    2. Antwort von K.D.Waldeck, Bellinzona
      D.Schelbert: meine Beurteilung und Aussage bezieht sich auf die Pressmeldungen, bei SRF und in der Tessiner Press. Sollten die Dinge in Wirklichkeit anders liegen ist es Aufgabe der Ermittlungsbehörden dies abzuklären. Es wäre auf jeden Fall interessant über die Fortsetzung dieses Falles, d.h. Verurteilung / Strafmass / Massnahmen gegen das Tier und Beurteilung zu erfahren.
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  • Kommentar von Samuel Otti, Oberwil
    Hund sofort erschiessen. Halter für zehn Jahre ins Gefängnis.
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    1. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Nana Hund weg, ok, aber der Halter.. der Staffi war erst 8Monate alt... und dass ein Hund so unberechenbar reagiert ist eher selten. Es gilt aber abzuklaeren, ob der Hund Kampftraing erhalten hat... wenn Ja dann muesste ich Ihnen fast RECHT geben!
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  • Kommentar von Charles Halbeisen, Bronschhofen
    Wenn ein Hund ein Kind schwer verletzt hat, sollte er auf der Stelle getötet werden. Und der Halter soll auf der Stelle 1000 Franken Busse bezahlen. Tierpsychologen sind hier fehl am Platz. Man muss ganz klar zeigen, dass man auf der Seite des verletzten Kindes steht und nicht auf der Seite der Täter.
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    1. Antwort von Tom Rosen, Erlenbach
      1000 Franken für ein zerfleischtes, entstelltes Kind??? Das ist unglaublich, wie hier mit KINDERLEBEN!!! umgegangen wird. Der Täter gehört viele Jahre uns Gefängnis und selbstverständlich gehören nach diesen endlos wiederkehrenden Gräueln alle Hundeviecher eingeschläfert und verboten, die in der Lage sind, Menschen derart zu verletzen. Es braucht keine grossen Hunde in Städten und Agglomerationen. Und wer seine sozialen Defizite mit einem Hundeli ausgleichen muss, kann das mit Dackel, Pudel & Co
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