Hauptdurchschlag im Ceneri: Das Protokoll zum Nachlesen

Er ist das zweitwichtigste Bauwerk der neuen Gotthard-Achse: Der Ceneri-Basistunnel. Mit dem Hauptdurchschlag wurde ein weiterer Meilenstein beim Neat-Projekt erreicht. Im Tessin ist die Freude riesig.

Der Hauptdurchschlag im Ceneri-Basistunnel

  • Die Sprengung ist kurz vor 12 Uhr erfolgt.
  • Rund 1500 Mineure und Gäste verfolgen das Ereignis im Tunnel.
  • Die Bauarbeiten am Ceneri-Basistunnel begannen im Juni 2006. Lesen Sie hier die wichtigsten Etappen.
  • 2020 soll der 15,4 Kilometer lange Tunnel in Betrieb genommen werden.
Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 13 :24

    Ende des Livetickers

    Die Minatori sind am Feiern – wir mögen es ihnen gönnen. Damit beenden wir unseren Liveticker. Besten Dank, grazie mille für Ihre Aufmerksamkeit.

  • 13 :15

    «350 Menschen haben hier Tag und Nacht gearbeitet»

    «Vor einer Viertelstunde war hier noch alles voller Rauch und Dreck», sagt SRF-Korrespondent Daniel Schäfer, der im Tunnel steht. «Und dort, wo die letzte Sprengung stattgefunden hat, findet jetzt das Zusammentreffen der Minatori statt. Sie sind es, die diesen Tunnel gemacht haben: 350 Leute haben hier Tag und Nacht gearbeitet. Es sind praktisch alles Männer aus Italien, welche diese gefährliche Arbeit geleistet haben.»

    ddd

    Bildlegende: SRF

  • 13 :05

    «Beim Knall hat das ganze Gewölbe gezittert»

    SRF-Korrespondent Daniel Schäfer berichtet für die «Tagesschau» aus dem Ceneri-Tunnel: «Man spürt, dass es ein historischer Moment ist. Es ist ja auch noch einmal ein Unterschied, ob eine grosse Bohrmaschine durchbricht oder ob es knallt: Als es geknallt hat, zitterte hier das ganze Gewölbe.»

    Video «Einschätzungen von SRF-Korrespondent Schäfer» abspielen

    Einschätzungen von SRF-Korrespondent Schäfer

    2:25 min, aus Tagesschau am Mittag vom 21.1.2016

  • 12 :54

    «Acht Jahre Arbeit – wie weggeflogen»

    Ein schönes Bild: Voller Freude und mit wehenden Flaggen schreiten die Arbeiter durchs Loch auf ihre Kollegen zu. Zuvorderst ein Mineur, der eine Figur der Heiligen Barbara in den Händen trägt, der Schutzpatronin der Bergleute und Mineure.

    «8 Jahre Arbeit – wie weggeflogen», sagt ein überwältigter Arbeiter nach dem erfolgreichen Durchbruch.

    ddd

    Bildlegende: SRF

  • 12 :50

    Der Lohn für alle Mühen

    Für die Arbeiter folgt nun der wohl emotionalste Moment: Sie werden in Kürze durch das herausgesprengte Loch schreiten und können ihre Kollegen auf der anderen Seite begrüssen.

  • 12 :44

    In Gedenken an zwei verstorbene Kollegen

    Bei aller Freude sollte nicht vergessen gehen: Zwei Mineure sind während der Bauarbeiten im Ceneri-Basistunnel ums Leben gekommen. Ihnen gedachten die Arbeiter kurz vor der Sprengung.

  • 12 :31

    Das Tessin hofft auch auf regen Tourismus innerhalb des Kantons

    Der Tessiner Grossrat Nicola Pini aus Locarno freut sich ebenfalls über den Durchbruch am Ceneri-Tunnel. «Dadurch wird auch die Erreichbarkeit von Locarno verbessert», sagt er. Dies sei nicht nur für Touristen aus der Deutschschweiz entscheidend, sondern auch für den Tourismus innerhalb des Kantons.

  • 12 :20

    Die Sonnenstube der Schweiz putzt sich heraus

    Die Reisezeiten ins Tessin werden massiv verkürzt, die Passagierzahlen sollen sich verdoppeln: Dem Tessiner Tourismus dürfte die Inbetriebnahme des Gotthard- und des Ceneri-Basistunnels zu einem wahren Boom verhelfen – eine Chance, aber auch eine grosse Herausforderung.

  • 12 :17

    Die Sprengung im Video

    Und hier ist er nochmals: Der Moment der Sprengung, mit dem das Ziel einer Flachbahn durch die Alpen ein grosses Stück näher gerückt ist.

    Video «Der Moment der Sprengung» abspielen

    Der Moment der Sprengung

    1:08 min, vom 21.1.2016

  • 12 :13

    Zwischen Schwerstarbeit und Vorfreude

    Stimmungsvoll und mit packender Musik unterlegt: Ein Kurzfilm der RSI gibt einen Einblick in die Bauarbeiten.

    Video «Die Bauarbeiten im Ceneri» abspielen

    Die Bauarbeiten im Ceneri

    3:30 min, vom 21.1.2016

  • 12 :00

    Freude und Jubel im Tessin

    Die Sprengung verlief problemlos. Die Protagonisten sind erleichtert.

  • 11 :58

    Die Sprengung ist erfolgt

    Der Sprengmeister drückt auf den Knopf. Es ertönt ein gewaltiger Knall. Mit grossem Getöse stürzen die Gesteinsmassen weg.

    Die Sprengung im Ceneri-Basistunnel.

    Bildlegende: Die Sprengung im Ceneri-Basistunnel. SRF

  • 11 :55

    Sprengexperte macht sich bereit

    «Heute ist ein grosser Tag: Wir schreiben Geschichte in der Schweiz und in ganz Europa», sagt der Sprengexperte, der die Sprengung betätigen wird.

    Sprengmeister

    Bildlegende: SRF

  • 11 :53

    Sprengung steht kurz bevor

    Die Musik läuft bereits, die Mineure bringen sich in Stellung. Die Sprengung soll in Kürze erfolgen.

  • 11 :51

    Vorfreude ist die schönste Freude

    Stattgefunden hat die Sprengung noch nicht – Gratulanten gibt es aber bereits.

  • 11 :48

    Sprengung schon um 11.55 Uhr

    Hier wird um Minuten gefeilscht: Laut neusten Informationen soll die Sprengung bereits um 11.55 Uhr ausgelöst werden.

  • 11 :42

    Alle Fakten zum Ceneri-Basistunnel

    Mit dem Hauptdurchstich werden die Ausbrucharbeiten abgeschlossen sein. Alle weiteren Infos zum zweitwichtigsten Bau der Neat finden Sie in der Grafik.

  • 11 :33

    Immer mehr Gäste treffen ein

    Langsam füllt sich die Röhre (im Hintergrund) mit den Gästen. In einer knappen halben Stunde soll die Sprengung durchgeführt werden.

     ddd

    Bildlegende: SRF

  • 11 :27

    Doris Leuthard: «Ein Tag der Freude»

    Auch Verkehrsministerin Doris Leuthard ist voll des Lobes. Heute sei «ein Tag der Freude» für die Schweiz. Das Land könne stolz sein auf diesen strategisch wichtigen Korridor, den man vollumfänglich selbst finanziert habe. Die Bundesrätin spricht von einer «Erfolgsgeschichte», auch wenn es im Verlaufe der Bauarbeiten immer wieder Rückschläge gab.

    Doris Leuthard.

    Bildlegende: Doris Leuthard SRF

  • 11 :16

    «Ein Generationenprojekt»

    «Das ist ein Generationenprojekt», sagt der Tessiner Regierungsrat Claudio Zali über den Ceneri-Tunnel. Vor rund 30 Jahren wurde das Projekt zum ersten Mal auf politischer Ebene diskutiert.

    Der Tessiner Regierungsrat Claudio Zali im Interview.

    Bildlegende: Der Tessiner Regierungsrat Claudio Zali im Interview. SRF