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Illegale Schleppertätigkeit Polizeigericht bestätigt Urteil gegen Lisa Bosia Mirra

Lisa Bosia Mirra.
Legende: Gründerin der Flüchtlingshilfeorganisation Firdaus: Lisa Bosia Mirra. Keystone
  • Die Tessiner SP-Grossrätin Lisa Bosia Mirra hat sich wegen illegaler Schleppertätigkeit vor dem Polizeigericht in Bellinzona verantworten müssen.
  • Dieses bestätigte die bedingte Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 110 Franken sowie die bedingten Busse von 1000 Franken.
  • Mirra soll 24 Flüchtlingen die illegale Einreise von Como (I) in die Schweiz ermöglicht haben.

Die 45-jährige Bosia Mirra, Gründerin der Flüchtlingshilfeorganisation Firdaus, war am 1. September 2016 zusammen mit einem Komplizen in San Pietro di Stabio im Südtessin von der Grenzwache festgenommen worden. Sie hatte damals vier minderjährige Afrikaner an der Grenze in Empfang genommen. Anschliessend wurden die Jugendlichen von einem 53-jährigen Berner mit einem Lieferwagen auf Schweizer Boden gebracht.

Die Staatsanwaltschaft verurteilte sie wegen Verstössen gegen das Ausländergesetz zu einer bedingten Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 110 Franken sowie zu einer bedingten Busse von 1000 Franken. Da Bosia Mirra den Strafbefehl nicht akzeptierte, kam es zum Prozess vor Polizeigericht.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    (Alex Bauert) Die Verurteilung von Frau Lisa Bosia Mirra ist absolut richtig und unwiderruflich. Wenn Frau Mirra, als SP- Grossrätin glaubt, die Gesetze nicht beachten zu müssen, hat sie in der Politik nichts zu suchen ! Die Kosten für diese naive Träumerei bezahlt nun der Bürger !
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    "nachdem sie mit einem Komplizen in San Pietro di Stabio im Südtessin vier minderjährige Afrikaner in Empfang genommen hatte" Konkret: nachdem sie mit einem Komplizen in San Pietro di Stabio im Südtessin vier minderjährige Afrikaner in Empfang genommen und dem Steuerzahler zur Alimentierung übergeben hatte.
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    1. Antwort von Alex Bauert (A. Bauert)
      Alle vier wollten nach Deutschland. Wurden jedoch von der Grenzpolizei widerrechtlich nach Italien zurück geschickt, weil sie in der Schweiz keinen Asylantrag stellen wollten. Es waren Minderjährige, denen man zuerst einen Beistand gemäss Dublin-Verordnung hätte geben müssen.
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  • Kommentar von markus aenishaenslin (aenis)
    Nach deren Strafbare Handlung, müsste eigentlich die Tessiner Regierung ein Amtsenthebung verfahren einleiten. SP würde das von einer andern Partei auch verlangen.
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    1. Antwort von Alex Bauert (A. Bauert)
      Lisa Bosia Mirra ist zum derzeitigen Zeitpunkt nicht rechtskräftig verurteilt. Amtsenthebungsverfahren gibt es nur für Regierungen, nicht für ParlamentarierInnen. Die Tessiner Regierung ist definitiv nicht befugt und zuständig zu bestimmen, ob eine gewählte Parlamentarierin im Parlament bleiben darf oder nicht. Gewählt heisst, für 4 Jahre gewählt.
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