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Islamischer Zentralrat Google sperrt umstrittenes Youtube-Video

Das Video hätte Propaganda für die Terrororganisation Al-Kaida beinhaltet, so die Bundesanwaltschaft.

Legende: Video Anklage gegen IZRS-Vorstandsmitglieder abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.
Aus Tagesschau vom 21.09.2017.

Ein umstrittenes Video , Link öffnet in einem neuen Fensterdes Islamischen Zentralrates (IZRS) ist für Youtube-Nutzer in der Schweiz gesperrt. Aufgrund dieses Videos, das ein Interview mit einem syrischen Islamisten zeigt, hatte die Bundesanwaltschaft gestern Anklage gegen drei Vorstandsmitglieder des Islamischen Zentralrates erhoben. Sie wirft den Angeklagten vor, sie hätten Propaganda für die Terrororganisation Al-Qaida gemacht.

Die Bundesanwaltschaft begrüsst es, dass die Youtube-Betreiberin Google jetzt auch das Video gesperrt hat, wie es in einer kurzen Stellungnahme heisst: «Google hat aus eigenen Stücken reagiert. Damit zeigt der Provider, dass er gewillt ist, seinen Beitrag zu einer effektiven Strafverfolgung zu leisten – was natürlich erfreulich ist.»

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Beatrice Mayer (signorinetta)
    Es ist ja freundlich, dem IZRS solche Aktivitäten zuzuordnen, aber ich glaube eher nicht daran. Der Verein ist absolut fundamentalistisch und der Koran ist keine Anleitung zu einem friedlichen Leben, wenn es auch solche Stellen drin hat. Wer aufmerksam in die Welt schaut, sieht, dass der Islam sich überall ausbreitet, selbst in Thailand, und dies ist nicht der spirituelle Sufi-Islam. Der Islam hat den Auftrag, die Welt muslimisch zu machen.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Da brauchen wir im "christlichen Abendland" nicht mit dem Finger auf andere zu zeigen. Die grösste Missionierung wurde durch Christen weltweit durchgeführt, mit teils verheerenden Folgen für die Urbevölkerungen die an Masern etc fast oder ganz ausgestorben sind. Amerika und Afrika waren nicht immer Christlich und schon gar nicht sind sie es freiwillig geworden. Bis heute wird weltweit aktiv Missioniert
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  • Kommentar von Beat. Mosimann (AG)
    Und wenn nur eine Transparenz- initiative, des IZRS Führungsmitglieder mit Al Kaida, IS stattgefunden hat? Damit der Verstand wachsen kann, unter den Islamisten, bis hin zu Klärung vom Koran, nicht mit Gewalt, nur mit Kommunikation? Ich behaupte das Video sollte als Aufklärung dienen, um den Krieg und die kriminele Energie zu eliminieren und das ohne Waffe, ohne Gewalt, nur mit einem simplen Video. Diese CH kommunizieren, das ist eine Chance um einen Krieg zu beenden, neue Wege zu bedenken.
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  • Kommentar von Christoph Fischer (Christoph Fischer)
    Bei 200 mitarbeitern und 60 mio fr jahresbudget schon der zweite erfolg (nach den insidergeschäften) der bundesanwaltschaft in diesem jahr. Nach 20 jahren erfolgsloser tätigkeit muss das gefeiert werden. Leider dürfen die ermittelnden anwälte, nicht wie im fall schmidheini, ins ausland reisen. Syrien ist ja auch nicht die dominikanische republik.
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