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Jetzt reden wir! «Die Attentäter waren keine richtigen Muslime»

Amar hegt Misstrauen gegenüber der Berichterstattung über islamistisch motivierte Gewalttaten. Er bezweifelt gar, dass tatsächlich Muslime hinter dem Attentat von Paris standen. Dabei unterschiedet er zwischen «richtigen» Muslimen und solchen, die die Religion nur missbrauchen.

Porträt von Amar Zayed.
Legende: Die Eltern von Amar Zayed stammen aus Palästina. SRF

Seine eigene Meinung tut Amar erst gegen Schluss des Projekts kund. Lieber interviewt er Kollegen aus dem Schulhaus – Muslime wie Nicht-Muslime. Dabei sind sich alle einig: über Religion darf man sich nicht lustig machen. Zudem ist ihnen ein tiefes Misstrauen gegenüber den Medien gemeinsam.

«Das waren keine Muslime, das waren Franzosen», glaubt beispielsweise Carlos aus Brasilien. Aber auch Alper und Farid, die ebenfalls von Amar befragt werden, können sich nicht vorstellen, dass ein «richtiger» Muslim ein derartiges Blutbad anrichten könnte.

Ereignisse in Paris nur «gespielt»

Amar vermutet sogar, dass die Ereignisse von Paris «gespielt» waren. Vieles an der Berichterstattung zieht er in Zweifel: «Nur ein Idiot würde seinen Pass im Taxi liegen lassen!» Viel mehr ist er überzeugt: «Muslime haben damit gar nichts zu tun.»

Amar Zayed

- 14 Jahre alt
- 8. Klasse Sekundarschule Niederhasli ZH
- In der Schweiz geboren
- Vater und Mutter aus Palästina
- Muslim
- Hobbys: Fussball, Karate
- Berufswunsch: Arzt

(Echo der Zeit, 30.03.15, 18 Uhr)

9 Kommentare

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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    "über Religion darf man sich nicht lustig machen" Natürlich darf man das! Das Web ist voll davon, auch seitens Muslime gegen Juden, Christen und andere "Ungläubige" Höchste Zeit, endlich Glaube und altertümliche Kultur auseinanderzudividieren, einiges aus dem Katalog der Religionsfreiheit zu kippen. Was uns nur schon in der Schweiz unter dem Deckmantel Religion geboten wird, ist unter aller Kanone!
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  • Kommentar von P.Meier, Zürich
    Verschwörungstheorien Einfach zu behaupten, die Attentäter seien keine Muslime, ist das Ergebnis von den Medien, die den Islam immer in Schutz nehmen und suggerieren, Islamistischer Terror hätte nichts mit dem Islam zu tun. Islamistischer Terror hat mit dem Islam zu tun, genau so wie Alkoholismus mit Alkohol zu tun hat. Alle Muslime berufen sich auf den einen Koran und was dort drin steht, ist ein Aufruf zur Gewalt.Es gibt nicht zwei Korane, einen für die gemässigten Muslime und einen für den IS
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    1. Antwort von A.Zuckermann, Bern
      Lustig ist… das Sie und Hans Berger genau das gleiche Argument mit dem "Alkohol und Alkoholismus" bringen. Moderne Zeiten =)
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  • Kommentar von Max Müller, Wangen
    Da hat der Amar recht, es sind die Konvertierten die gefährlich sind. Und diese haben mit dem Islam überhaupt, aber rein gar nichts zu tun.
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      Genau, und wer zum Christentum konvertiert, ist auch kein Christ. Ihre Logik ist schlicht sensationell!
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