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Kampf gegen den Terror Anschläge auf Bahn und Nachtclub in der Schweiz geplant

Legende: Video Terrorverdächtige planten Anschläge in der Schweiz abspielen. Laufzeit 04:52 Minuten.
Aus 10vor10 vom 16.02.2018.
  • Ein Paar, das im vergangenen November verhaftet wurde, hatte Kontakt zum IS und diskutierte auch konkrete Anschlagsziele.
  • Das geht aus einem Gespräch hervor, dass «10vor10» mit der in der Schweiz verhafteten Frau – einer 23-jährigen Kolumbianerin – im Gefängnis führen konnte.
  • Nach ihren Worten waren nicht nur Anschläge in Frankreich, sondern auch in der Schweiz geplant. Konkret sollten Züge zum Entgleisen gebracht oder ein Nachtclub attackiert werden. Auch Anschläge auf christliche Kirchen wurden diskutiert.

Spezialeinheiten hatten im vergangenen November in Frankreich und in der Schweiz im November zehn Personen verhaftet. Sie hatten sich übers Internet organisiert und Kontakte zu Kämpfern des Islamischen Staates gepflegt.

Als Kopf der Gruppe gilt ein Schweizer aus dem Kanton Neuenburg. Zur Gruppe gehörte auch die Kolumbianerin. Sie sagt etwa zum Plan eines Angriffs auf einen Club in der Westschweiz: «In diesem Nachtclub gibt es Alkohol und Drogen, und am Sonntag ist Homosexuellen-Abend.»

Heute sagt die 23-jährige Kolumbianerin, dass diese von der Polizei abgehörten Gespräche nur Gedankenspiele gewesen wären. Sie und ihr Mann wären niemals zur Tat geschritten. Derzeit sitzt die Frau in Ausschaffungshaft.

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27 Kommentare

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  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Der alte militante Islam ist leider wieder zum Leben auferweckt worden und verbreitet seinen Hass gegen Andersgläubige. Wie die konvertierte Kolumbianerin erklärt, finden sich viele Stellen im Koran, die die totale Vernichtung der Andersgläubigen predigen und jegliche Gewalt proklamieren. Radikalisierungen, die sich auf den Koran beziehen, sollten den muslimischen Vereinen stark zum Nachdenken geben. Eine offizielle Distanzierung des Islams von solchen Koran-Texten ist dringends erforderlich.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Hier geht es ja um die "innere Sicherheit der Schweiz" also müssten eigentlich die "Personen(Zellen) wenn bekannt ausgeschaft werden" und das ohne "wenn und aber"!
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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    "Nur" Gedankenspiele? Gedanken sind Voraussetzung für jede Tat. Man sollte mal offenlegen von was die Frau in der Schweiz gelebt hat; wieviele Steuern bezahlt hat; wieviele Sozialleistungen sie bezogen hat; wieviel der Polizeieinsatz, das Gericht, die Anwälte kosten. Der Gipfel der Unverschämtheit ist, dass diese Person sich gegen eine Ausschaffung wehrt;, wahrscheinlich noch vom Steuerzahler alimentiert. Was will die noch hier? Die soll schleunigst aus der ihr verhassten Gesellschaft abhauen.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Da bin ich gespannt, wie Sie die Auftritte der AfD-Exponenten kommentieren werden. Bedenken Sie dabei auch, dass diese ihre Gefolgschaft vorwiegend aus Hartz-IV-Kreisen rekrutiert - also aus Leuten, die auf die Alimentierung durch andere Beitrags- und Steuerzahler angewiesen sind.
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    2. Antwort von Ruedi Schwarzenbach (oktagon)
      Und was wollen Sie damit? Ein generelles Bild von in der Schweiz lebenden Kolumbianer erstellen?
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