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Bundesrat entscheidet Kein freiwilliger Zivildienst für Frauen und Ausländer

  • Ein Bericht der Studiengruppe Dienstpflichtsystem von 2016 ist zum Schluss gekommen, dass ein freiwilliger Zivildienst mehr Nach- als Vorteile hätte.
  • Auf diesen Bericht verweist der Bundesrat in einer Stellungnahme zu einer Motion der Grünen und teilt mit, dass er vorläufig beim geltenden Dienstpflichtsystem bleiben will.
  • Der Bundesrat lässt aber prüfen, wie das Dienstpflichtsystem längerfristig weiterentwickelt werden könnte. Die Wehrpflicht für Frauen ist für den Bundesrat dabei kein Tabu.

Aus dem Bericht geht hervor, dass der Bedarf ungeklärt sei. Zudem könne der freiwillige Zivildienst die gemeinnützige Arbeit negativ beeinflussen. Probleme sieht die Studiengruppe auch bei der Vermischung von freiwilligem und unfreiwilligem Zivildienst.

Die Grünen verweisen in ihrer Motion auf die steigende Nachfrage. 2016 sei das Schulwesen zu den Tätigkeitsbereichen des Zivildienstes hinzugefügt worden. Wegen der Alterung der Bevölkerung rechnen sie auch bei Pflege und Betreuung mit zusätzlichen Aufgaben.

Die Leistungen des Zivildienstes seien ein «Glücksfall für die gesamte Gesellschaft», schreiben die Grünen. Daher sollten auch Frauen sowie Ausländerinnen und Ausländer die Möglichkeit erhalten, ihren Teil zu diesen sinnvollen Aufgaben beizutragen.

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