Maskenpflicht im Spital

Im Universitätsspital in Genf ist das Tragen von Atemschutzmasken für alle obligatorisch. Die Massnahme wird ergriffen, um den Grippeviren im Spital Herr zu werden.

Arzt mit Mundschutz

Bildlegende: Ab jetzt tragen am Genfer Unispital nicht nur Ärzte einen Mundschutz Imago

Am Universitätsspital Genf – insbesondere in den Notfallabteilungen – ist das Tragen eines Mundschutzes für alle obligatorisch erklärt worden. Diese temporäre und ausserordentliche Massnahme wurde ergriffen, um der Grippe die Stirn zu bieten, die dieses Jahr besonders schwer sei.

Ganzes Spital ist betroffen

Die Massnahme werde aufgehoben, sobald sich die Situation normalisiert habe, sagte Agnès Reffet, Sprecherin der Genfer Universitätsspitäler (HUG). Sie bestätigte einen Bericht der «Tribune de Genève». Neben dem Grippenvirus sind laut Reffet im HUG noch weitere Viren aufgetreten.

Betroffen sind alle; das Pflegepersonal ebenso wie Besucher und Patienten, die ihr Spitalzimmer verlassen. Normalerweise muss nur das Pflegepersonal, das nicht gegen Grippe geimpft ist, eine Atemschutzmaske tragen.