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Migration in die Schweiz So wenig Asylgesuche wie seit Jahren nicht mehr

Das Staatssekretariat für Migration berichtet von einem Tiefstwert seit 2010. Dies hat verschiedene Gründe.

Frau mit Kind
Legende: So wenig Asylgesuche gab es in der Schweiz seit 2010 nicht mehr. (Symbolbild) Keystone
  • In der Schweiz sind in diesem Jahr bisher so wenig Asylgesuche gestellt worden wie seit sieben Jahren nicht mehr.
  • Im gesamten dritten Quartal betrug der Rückgang rund ein Drittel. Auch im Monat September resultierte im Vorjahresvergleich ein Rückgang um rund 30 Prozent.

Von Anfang Januar bis Ende September wurden in der Schweiz 13'916 Asylgesuche eingereicht, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) mitteilte. Das sei der tiefste Wert seit 2010 mit 11'170 Gesuchen.

Dieser Rückgang wird damit erklärt, dass seit Mitte Juli viel weniger Menschen über das zentrale Mittelmeer migriert sind. Anderseits sei die Schweiz nicht das primäre Zielland der Menschen, die auf diesem Weg nach Westeuropa gelangen.

Die wichtigsten Zahlen zum September auf einem Blick

Aslygesuche

2142 (+ 96 Fälle aus Resettlement)
Asylgesuche hat das SEM in erster Instanz erledigt.
536Nichteintretensentscheide ergaben sich daraus.
598
Menschen erhielten Asyl
622Menschen wurden vorläufig aufgenommen
305Menschen wurden abgelehnt
177Menschen tauchten ab
Ausreise
591Menschen sind aus der Schweiz ausgereist oder zurückgeführt worden.
679Menschen hat die Schweiz einem anderen Dublin-Staat übergeben wollen.
181Menschen konnten dem zuständigen Staat übergeben werden.


Übernahme
555Menschen wollten andere Dublin-Staaten der Schweiz übergeben.
77Menschen hat die Schweiz übernommen.


Resettlement-Programms des NHCR
96Asylgewährungen in der Schweiz für Opfer des Syrienkrieges

Neue Asylgesuche

Neue Asylgesuche pro Monat

Woher die Menschen der neuen Asylanträge stammen

23 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    "623 Menschen seien vorläufig aufgenommen worden" Konkret: 623 angebliche "Flüchtlinge" sind aufgenommen worden und leben nun auf Kosten der hart arbeitenden Steuerzahler vom Sozialamt.
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  • Kommentar von markus aenishaenslin (aenis)
    Es ist Begrüssens Wert, wen die Zahlen zurückgehen. Wenn man auf die letzten Jahre zurück blickt sind es mehr als 100000, im Schnitt ca. 30000 pro Jahr. Der grösste Teil noch nicht angekommen, sprich noch lange nicht Intrigiert. Vom Bund befohlen am Schluss den Gemeinden überlassen. Viele wollen gar nichts wissen, was das Ganze den Sozialstaat kostet. Zum Teil erhalten Asylfamilie mehr als ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung im unteren Einkommen. Ca. 5000 Fr pro Monat ohne folgen Kosten.
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    1. Antwort von markus aenishaenslin (aenis)
      Staatssekretariat für Migration SEM Also laut Sem.admin.ch/ Sem Asylstatistik 3 Quartal 2017 Die wichtigsten Eckdaten: Personenbestände: Total Personen im Asylprozess in der Schweiz. September 2016 68395 / September 2017 66420 Personen. minus 2,9% / Vorläufig aufgenommene Personen Sept 2017 40485 Personen. Ich gehe von diesen Zahlen aus ?
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    2. Antwort von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
      Markus Aenishaenslin, der Grossteil der schweizer Bevölkerung bekommt nichts vom Staat, weil keine Not herrscht. Wir sind eines der wohlhabensten Länder der Welt. Ein Beispiel, 65% der Schweizer sind so reich, dass sie Aktien besitzen! Sind sie etwa neidisch auf Sozialhilfeempfänger? Ich möchte auf jeden Fall nicht tauschen.
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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Ich wünsche Zahlen. Wie viele Asylanten/Wirtschaftsflüchtlinge und vorläufig aufgenommene Menschen leben in der Schweiz. Wie viel betragen die Gesamtkosten von Bund, Kantonen und HIlfswerken? Wie viele Ausgewiesene harren auf die Rückreise? Leider wird dem Volk Sand in die Augen gestreut bis es zu offensichtlichen Problemben wird.
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