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Schweiz Mit Lichtermeer gegen die Armut

In über hundert Orten in der ganzen Schweiz sind Kerzen angezündet worden. Mit der Aktion «Eine Million Sterne» setzte Caritas zum achten Mal ein Zeichen für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Mehrere Personen zünden Windlichter in Herzform an.
Legende: Auch in Lausanne beteiligten sich Personen an der Caritas-Aktion gegen Armut Keystone

Trotz Regen besuchten über 80'000 Menschen die beleuchteten Plätze, wie die Organisation in einer Mitteilung schreibt. Viele hielten inne, um ihre Solidarität zu bekunden, oder um einen Wunsch auf einer Banderole zu einem der 100'000 Windlichter schriftlich festzuhalten.

«Unser Glück und Wohlstand hängen häufig mit Zufällen zusammen, die nicht beeinflussbar sind. Beeinflussen können wir aber sehr wohl unsere Solidarität zu denen, die von Zufall und Pech in eine unangenehme Situation gebracht wurden», sagt etwa die Moderatorin Gülsha Adilji – sie unterstützt die Aktion als Botschafterin.

Sechsstelliger Erlös erwartet

Die Aktion «Eine Million Sterne» wird durch den Verkauf von sternförmigen Kerzenhaltern begleitet. Der Erlös geht an die 24 Caritas-Märkte in der Schweiz, die Lebensmittel und Waren für den täglichen Gebrauch zu stark vergünstigten Preisen verkaufen.

Caritas hat in den vergangenen Jahren jeweils rund 100'000 Franken mit der Aktion eingenommen. Gemäss einem Sprecher erwartet die Organisation dieses Jahr einen Verkaufserlös in ähnlichem Rahmen

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3 Kommentare

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  • Kommentar von H. Bernoulli, Zürich
    "Zufall und Pech"? Wenn z.B. ein Unternehmen, welches Mrd.-Gewinne macht, ein Teil seiner Belegschaft in die Arbeitslosigkeit entlässt, wobei all die ab 50-Jährigen kaum eine Chance haben auf eine Stelle? Ok, das ist Marktwirtschaft, aber dann der Staat, der diesen Unternehmen bzw. deren Aktionäre Mrd.-Steuergeschenke macht und auf Kosten der Arbeitslosen, Sozialhilfeempfänger und IV-Rentner spart? Das ist es dann, was nicht geht! Solche Almosen = Humanismus au chocolat.
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  • Kommentar von M. Mèchant, Kleines Euroland
    Würde bei uns jeder Arme leuchten, wäre Deutschland in der Nacht taghell.
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  • Kommentar von Tschibeli, Luzern Agglo
    Dieses Geld hätten sie lieber für die Armen der Schweiz ausgegeben! Wenn sie nur 1.- für eine Kerze mit Galshalter bezahlt haben wären das 1 Million Franken, die einfach so "verbrannt" wurden!!!!! Bei einem Preis von 50 Rappen wären auch so 500'000.- Franken verloren gewesen. Darum bin ich vorsichtig mit spenden, da sehr viel Geld für Werbung / Verwaltung / Porto usw. verschleudert wird.
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