Zum Inhalt springen

Nach Angriff auf Groupe Mutuel Cyber-Piraten verhaftet

  • Die Urheber des Hackerangriffs auf die Krankenversicherung Groupe Mutuel sind verhaftet worden.
  • Die Cyber-Piraten hatten bei der Attacke im Dezember 2017 Kundendaten von einer externen Festplatte erbeutet.
  • Die Walliser Staatsanwaltschaft hatte daraufhin eine Untersuchung eröffnet.

In der Folge konnte am vergangenen 28. Dezember ein mutmasslicher Täter verhaftet werden, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilte. Eine zweite Person wurde am darauf folgenden Tag im Kanton Thurgau festgenommen. Bei den Tätern handelt es sich laut Kantonspolizei um einen 29-jährigen Schweizer und einen 30-jährigen Mazedonier. Beide wurden in Untersuchungshaft gesetzt.

Die Hacker hatten sich Zugang zu Kundendaten auf einer externen Festplatte verschafft. An besonders heikle Daten wie Versicherungspolicen, Prämienrechnungen und -Leistungen kamen sie aber nicht heran, wie die Versicherungsgesellschaft im Dezember mitgeteilt hatte.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Bruckschlegel (tb77)
    Wo die Daten gespeichert sind (externe Festplatte oder Server) spielt keine sicherheitsrelevante Rolle, allein die Art der Absicherung des Zugriffs(lokal und global!) ist relevant und da ist wohl Nachholbedarf!!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Konsequenz wäre; wenn der Datenschützer diese Kasse schliessen und deren Vermögen zu gunsten von allen Versicherten einziehen könnte.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Und wie immer hiess es wohl auch im Werbeversprechen der Groupe Mutuel vollmundig: "Ihre Daten sind bei uns jederzeit absolut sicher. Und sie werden nie an Dritte weitergegeben". Blabla und Rhabarber. Was haben Kundendaten auf einer externen Festplatte verloren? Die gehören ausschliesslich auf den Server und auf dessen Backup-Medium. Beide in einem gesicherten Raum. Und sonst nirgendwo hin.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Klein (HansKlein)
      Kundendaten auf einer externen, also transportablen Festplatte? Das ist sicherheitstechnisch einfach nur KRANK! … nunja, ist ja auch eine Krankenkasse ;-) Und solchen Amateuren müssen wir unser Geld und unsere sensibelsten Daten anvertrauen? Was, wenn ein böswilliger Hacker nicht nur Geld mit diesen Daten verdienen will, sondern vielleicht Daten verändert oder Kunden erpresst? Da scheint jemand in der Geschäftsleitung sehr falsche Prioritäten zu setzen: Gewinn vor Sicherheit. Einfach nur krank.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen