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Nach Zugsentgleisung Frühestens ab Samstag Normalbetrieb im Bahnhof Basel

Legende: Video Aufräumen am Bahnhof Basel abspielen. Laufzeit 02:59 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 30.11.2017.
  • Nach den laufenden Aufräumarbeiten im Bahnhof Basel SBB werden alle Züge frühestens ab Samstag wieder normal fahren.
  • Aktuell verkehren alle S-Bahnen und die Intercity-Züge nach Zürich und Chur normal.
  • Die SBB setzt Sonderzüge ausserhalb des normalen Fahrplans ein, um die Situation für Pendler zu erleichtern. Reisenden sollten unbedingt den Online-Fahrplan konsultieren.
  • Eingeschränkt sind noch die Intercity- und Interregio-Verbindungen nach Olten, Bern–Spiez sowie nach St. Gallen.
  • Nach Deutschland kann derzeit nur ab Basel Badischer Bahnhof gefahren werden.
  • Die Regionalzüge TER und die TGV nach Frankreich verkehren planmässig.
Legende: Video In Basel ist ein ICE entgleist abspielen. Laufzeit 00:13 Minuten.
Aus News-Clip vom 30.11.2017.

Der Bahnfahrplan blieb den ganzen Tag beeinträchtigt, weil noch zwei beschädigte Waggons des entgleisten ICE abtransportiert werden müssen. Die Untersuchungsbehörde SUST gab die beiden Waggons um 9:45 Uhr frei. Die anderen Waggons des ICE waren über Nacht mit Hilfe deutscher Fachleute abgehängt und weggeschoben worden.

Beim entgleisten Zug konnten die üblichen Hydraulikzylinder nicht eingesetzt werden, sagte SBB-Einsatzleiter Martin Spichale vor den Medien. Mangels Platz habe man diese nicht unter die ICE-Waggons bekommen. Nötig war der Einsatz eines speziellen Schienenkrans.

Abtransport und Streckenkontrolle

Die beiden Waggons wurden inzwischen auf die Schienen gestellt. Sobald diese wegbewegt werden können, kann die SUST die zugänglich gewordenen Bereiche der Unfallstelle untersuchen, teilte die SBB mit.

Wie stark die Bahninfrastruktur beschädigt sei, wisse man erst, wenn die Waggons weggestellt seien, sagte SBB-Instandhaltungsleiter Edgar Renz. Die Schäden an den Weichen seien bereits erkennbar. Man wisse aber noch nicht, ob diese repariert werden können oder ersetzt werden müssen.

Nach zwei Stunden fuhren die Züge wieder

Der ICE aus Hamburg war am Mittwochabend entgleist. Die 500 Passagiere blieben unverletzt und konnten den Zug über die vorderen Wagen verlassen. Der aus den Schienen gesprungene Restaurantwagen drückte einen Signalmast auf die Fahrleitung, was zu einem Kurzschluss führte.

Der Totalausfall dauerte zwei Stunden, danach beförderten Regionalzüge die wartenden Passagiere in Bahnhöfe der Agglomeration. Dort konnten sie auf die Fernverbindungen umsteigen.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Alfons Wilbert (AlfWilbert)
    An alle die, berechtigt oder unberechtigt, immer wieder auf die SBB schimpfen, sollten einfach nur einmal die Bahn für nur einen Tag in Deutschland benutzen…Ihr werdet niemals wieder schimpfen…
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Wenn in Deutschland sabotiert oder gepfuscht wird, werden prioritaer die Verspaetungen der Passagiere minimiert. Als im Sommer 2017 mit gelegten Kabelschachtbraenden auf dem Netz der ehemaligen DDR-DR der Verkehr fast lahm gelegt, und nur noch wenige Zuege im Westen ankamen, kamen die Reisenden von Hamburg trotz Rollmaterialmangel mit nur einer Stunde Verspaetung in Basel an. Zwar mit vielem Umsteigen und Stehplaetzen in zusammengelegten Zuegen, aber die Raeder rollten fuer fast alle weiter....
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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Könnte es sein dass die Weiche zufrüh umgestellt worden ist? Würde mich nicht wundern, da das ganze System elektronisch geleitet wird. Auch da kann es Fehler geben.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Die "Fehler" heufen sich. Und sie "passieren" immer oefters am neuralgischsten Punkt eines vom Dichtestress weit ueberforderten Bahnhofs, und so, dass die Reumung wirklich und nicht nur simuliert zeitraubend ist....
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  • Kommentar von Daniel Giger (Dani Giger)
    Mein Zug zur Arbeit hat jeden zweiten Tag eine Verspätung. Manchmal fährt der Bus auf dem Heimweg davon, weil der Zug zu spät am Bahnhof ankommt. Es wird sehr viel umgebaut. Letzthin hatte der Blick die Schlagzeile "SBB in Zukunft ohne Lokführer" . Wie soll das wohl funktionieren, wenn die SBB schon mit Lokführer ganz viel Probleme auf ihren Strecken hat. Richtig funktionieren könnte dies doch nur, wenn die SBB die Züge dazu auch einspart. Aber als Zugfahrer hat man kaum eine andere Wahl.
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