Zum Inhalt springen

Schweiz Schleppervorwürfe gegen Tessiner SP-Grossrätin

Die Tessiner SP-Grossrätin Lisa Bosia Mirra ist in Stabio (TI) festgenommen worden. Sie soll vier jugendliche Migranten dabei geholfen haben, illegal über die Grenze in die Schweiz zu gelangen.

Legende: Video «Tessiner SP-Grossrätin festgenommen» abspielen. Laufzeit 1:02 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 01.09.2016.

Die Tessiner SP-Grossrätin und Gründerin der Flüchtlings-Hilfsorganisation «Firdaus», Lisa Bosia Mirra, ist in Stabio (TI) festgenommen worden. Ihr wird vorgeworfen, dass sie vier Migranten den illegalen Grenzübertritt ermöglichen wollte.

Vier Migranten in einem Lieferwagen

Die 43-Jährige ist laut der Kantonspolizei Tessin für die Übernahme der vier Migranten an der Grenze verantwortlich. Bis zum Übergabepunkt auf Schweizer Boden befanden sich die vier Minderjährigen afrikanischer Herkunft in einem Lieferwagen, der von einem 53-Jährigen aus dem Kanton Bern gesteuert wurde.

Beide seien nun vorläufig festgenommen worden. Ihnen wird die Begünstigung eines illegalen Grenzübertritts vorgeworfen. Im Rahmen der Ermittlungen wurde laut der Kantonspolizei eine Spezialeinheit zur Schlepperbekämpfung beigezogen.

Über das mögliche Strafmass für die beiden Festgenommenen ist noch nichts bekannt – die Befragungen befänden sich noch im Anfangsstadium, sagte ein Sprecher der Tessiner Staatsanwaltschaft auf Anfrage.

Politikerin versorgt seit Wochen Flüchtlinge

Lisa Bosia Mirra war erst am Mittwoch auf einer Medienkonferenz in Chiasso öffentlich aufgetreten. Sie hatte dabei den Umgang mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen an der Schweizer Südgrenze kritisiert. Am Tag zuvor wurde ihr laut eigenen Angaben der Zutritt zur Medienkonferenz des Grenzwachtkorps in Mendrisio verwehrt.

Die SP-Grossrätin ist auch Gründerin der Flüchtlingshilfeorganisation «Firdaus». In Como versorgte sie wochenlang zusammen mit Freiwilligen rund 500 Migranten, die dort unterhalb des Bahnhofs campieren.

Strafen nach Ausländergesetz

Wer Ausländern die rechtswidrige Einreise in die Schweiz «erleichtert oder vorbereiten hilft», droht laut Ausländergesetz eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. Eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren droht, wenn der Täter mit Absicht oder «für eine Vereinigung oder Gruppe» handelte, die sich für die Tat zusammengetan hat.

90 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von F Selvä (Liberal)
    " handelt eben nicht redlich,sondern aus niedrigen Gründen" Die nächste Verleumdung, unhaltbare Unterstellung von Grünen Parteikämpfer N. Bächler. Notabene nicht gegen die SP-Grossrätin, was hier natürlich wesentlich eher angebracht wäre. Nein gegen Herr Schwander, der im Gegensatz zur SP-Grossrätin mit dem eigenen Geld geholfen hat. die SP-Grossrätin verursacht -neben der mutm. Straftat- weiter Kosten für die CH/Steuerzahler. Die SPler müsste für die Kosten selber aufkommen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Thomas Steiner (Thomas Steiner)
      N. Bächler ist parteilos, wie er immer und immer wieder betont, so apropos Verleudmung. Und zu ihrem Vorschlag zu der SP: Im Gegenzug berappt die SVP die massiven (finanziellen) Schäden, die sie mit ihren Initiativen an unserem Land zufügt. Deal?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von F Selvä (Liberal)
    Geschockt, wie die SP-Grossrätin nun was vergleichbares beginn wie Herr Schwander wird verzweifelt von den Linken versucht ein Unterschied zu erkennen. Denen es bei Herr Schwander noch um den angeblichen Gesetzesverstoss ging, welchen sie anprangerten. Hier nehmen sie in absurder Art und Weise diese mutmassliche kriminelle Handlung und Gesetzesverstoss der SP-Grossrätin in Schutz. Natürlich ist dies wesentlich verwerflicher gegen den Staat zu kämpfen als gegen eine gefährliche Behörde KESB
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Bitte schmeissen Sie für einmal nicht wie sonst üblich alle in denselben Topf. Lesen Sie z.B. meinen Eintrag ganz zu Beginn des Blogs. In diese Richtung zielen auch viele andere Kommentare aus dem Lager links der Mitte.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von F Selvä (Liberal)
      "Bitte schmeissen Sie für einmal nicht wie sonst üblich alle in denselben Topf. " oh wo soll ich denn wie üblich das machen? Ausserdem sind Linke Spezialisiert alle in einem Topf zu werfen. Nochmals Die SP-Grossrätin hat, sollten die Vorwürfe zutreffen massiv gegen Gesetz verstossen, ausserdem den Staat gefährdet. Einfach illegal Leute ins Land bringen. Kommt dazu was dann? Gratis-Anwalt, Asylverfahren, Versorgung alles auf Kosten des Steuerzahlers. Das ist ein unglaubliches Vergehen
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von F Selvä (Liberal)
      "Bitte schmeissen Sie für einmal nicht wie sonst üblich alle in denselben Topf. " Lustig genau damit hat N. Dudle perfekt den Schreiber gleich unterhalb aus Winterthur beschrieben. Wahrscheinlich einfach in der Zeile verutscht?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Auch diesen Schreiber habe ich schon deswegen gerügt. Hätten Sie wirklich alle Beiträge gelesen, dann wüssten Sie, dass ich hier immer wieder zur Mässigung aufrufe. Schlägereien haben nichts Konstruktives.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      @Liberal: Dass Sie sich nicht die Mühe machen müssen, weiter nach unten zu blättern, sei hier mein Kommentar vom 01.09.16, 16:53, wiederholt: "Bei aller Liebe zum linksliberalen Lager, aber das geht zu weit und sendet ein absolut falsches Signal. Erhärten sich die Vorwürfe, dann hat m.E. auch diese Dame im Sinne einer vernünftigen Diskussion sofort die Konsequenzen zu ziehen."
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Niklaus Bächler (SVP-Hinterfrager)
    Viele Kommentar zeigen leider eine grosse Unwissenheit zu diesem Thema.Ich nehme ihnen dies nicht übel,doch sollten sie einmal in diese Länder reisen & die Armut erleben.Ich habe viele Fälle miterlebt,wo Mütter ihre Kinder «verschenkten» weil sie keinen Ausweg mehr sahen.Wissen sie,hier in der CH haben wir allzu viele «indoktrinierte Besserwisser» die grosse Sprüche klopfen,aber keine Vorstellung von der Verzweiflung dieser Menschen haben. Aus dem Honigtopf lässt sich gut klug sprechen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Drum hätte man für Aufklärung & Geburtenkontrolle eben die Ecopop annehmen sollen, damit Mütter nur soviele Kinder in diese Welt setzen, die sie auch ernähren können, sie nicht verschenken müssen, oder alleine auf eine lebensgefährliche Flucht nach Europa zu schicken.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Fredchen Schoch (Verschwörer)
      Geehrter Herr Bächler.. In griechischen Spitälern werden auch Massenweise Neugeborene zurückgelassen, da die Mütter kein Geld für die Ernährung des Kindes haben. Rentner machen Selbstmord da diese vor dem Nichts stehen.. Trotzdem Flüchten nicht Millionen von jungen Griechischen Männern nach Zentraleuropa.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Fabienne Uhlmann (Fabienne Uhlmann)
      "Danke" für Ihre Belehrung, Herr Bächler. Es sind nicht die Ärmsten, welche nach Europa wollen/können. Die ärmsten Familien können sich die Bezahlung der Schlepper gar nicht leisten!!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Bei allem Respekt Her Baechler, solche Muetter und Kinder schaffen es gar nicht bis Europa um an der "Welcome-Party" teilhaben zu können. Während in Europa einige teure Welcome-Party feiern, sich aufspielen mit einer Scheinhumantiaet, verrecken tatsächlich vor Ort Kinder und Muetter an vergessener Armut, bleiben also aussen vor und können nicht mal annähernd von dem profitieren, was Sie und Ihresgleichen veranstalten. Auch schon mal soweit gedacht ??? PS: Kenne Fälle wo ich eingegriffen konnte!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen