Zum Inhalt springen

Schweiz Schneider-Ammann lobt die UNO

Die UNO steht heftig in der Kritik. Wegen Syrien, wegen der Ukraine. Wegen vielem. Bundespräsident Johann Schneider-Ammann jedoch benutzte seinen Auftritt vor den Staats- und Regierungschefs in New York, um der UNO ein Kränzchen zu winden.

Bundespräsident Schneider-Amman am Rednerpult in New York.
Legende: Vor allem der Jugend müsse man Perspektiven für ihr Berufsleben geben, sagte der Bundespräsident in New York. Keystone

Der Bundespräsident wählte einen ungewöhnlichen Einstieg in seine UNO-Rede. Er sprach vom Abschluss von Bertrand Piccards Erdumrundung und von der Flüchtlingskatastrophe am selben Tag im Mittelmeer. Johann Schneider-Ammann wollte damit zeigen, dass die Menschheit zum Besten und zum Schlimmsten fähig ist.

Lob für die Weltengemeinschaft

Dann offenbart er sich fast schon unerwartet als UNO-Fan: Allein die Tatsache, dass es seit der Gründung der UNO gelungen sei, einen Weltkrieg zu verhindern, sei ein grosser Erfolg. «Da hat mit Sicherheit die UNO, mit ihrem Einfluss, mit ihren Werte und mit ihrer Dialogkultur einen massgeblichen Beitrag geleistet.»

Schneider-Ammann verband sein Lob mit konkreten Ratschlägen. Der UNO-Sicherheitsrat in New York und der UNO-Menschenrechtsrat in Genf müssten unbedingt stärker zusammenarbeiten.

Der Jugend eine Perspektive geben

Ausserdem sähe er gern mehr UNO-Engagement dabei, jungen Leuten eine berufliche Perspektive zu bieten. Gelinge das nicht, schaffe man die Konflikte von morgen. Um stärker zu werden, müsse die UNO schliesslich vor allem effizienter werden. Jeder Franken, jeder Dollar müsse in konrekte Projekte fliessen und nicht in schwerfällige Strukturen. Aber selbst diesen Einwand verband er mit der Aussage, die Schweiz schätze sehr, was die UNO leiste.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

14 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Paul Soltermann (ps)
    JSA hat nicht mehr und nicht weniger erreicht als zu erreichen war, er hat den EU-Präsidenten fuer die nun vom NR verabschiedete Loesung gewonnen. Wie schon gesagt, JSA ist eben kein Blender, was viele CB-Anhaenger an ihm vermissen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von paul waber (sandokan)
    JSA ist eine Fehlbesetzung....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Severin Heck (Selber denken und prüfen)
    Den Beitrag der UNO und der 'hohen Politik' zum 'Weltfrieden' schätze ich gering ein. Es ist eher die Liberalisierung der Gesellschaft. Anstelle von Gütern für Staat und Kirche stellt man Güter für Spass und ein bequemes Leben her... Und natürlich die Mobilität. Auf der Welt zu reisen oder in Europa ist selbstverständlich. Jeder kennt andere Länder und Mentalitäten... Auch durch moderne Telekommunikation kann jeder Internationale Kontakte pflegen. Vorurteile ade. Meinung ahoi...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen