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Schweiz Schweiz hält nichts von Militäreinsatz in Syrien

Die Schweiz meldet sich in der Diskussion um einen Kriegseinsatz in Syrien zu Wort. Und macht deutlich, dass der diplomatische Weg der einzig gangbare sei.

Schwarzer Rauchsteigt über den Häusern auf
Legende: Ein verifiziertes Bild vom Dienstag zeigt Rauch über den Häusern in Daraa, die zuvor beschossen wurden. Keystone

Die Eidgenossenschaft sei «extrem besorgt» über die politische und humanitäre Lage in Syrien. Man bedaure ausserordentlich, dass sich der UNO-Sicherheitsrat noch nicht auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen konnte, um die Tragödie zu beenden. Dies schreibt das Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in einem Communiqué.

«Der einzig gangbare Weg ist der politische», so das EDA weiter. Man verurteile die Verletzungen des humanitären Völkerrechts, die im mutmasslichen Einsatz von Giftgas gipfelten. Dringend müsse der Bevölkerung im Konfliktgebiet Unterstützung zukommen.

Die Schweiz werde sich weiter sowohl in Syrien wie in dessen Nachbarländern um Hilfe für die Betroffenen bemühen, so das EDA. Ausserdem biete die Schweiz ihre guten Dienste an, um zu einem dauerhaften Frieden beizutragen.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Du denkst, Du hast den Thron bestiegen,aber Du stehst vor der Tür.Du hast keine Macht über Deine eigenen Gefühle,wie kannst Du dann regieren über Gut und Böse?(RUMI 1207-1273).Wie soll sich Eigenverantwortlichkeit entwickeln können,wenn die Verantwortung torpediert wird.Hier geht es mitnichten um humanitäre Aspekte.Sonst müssten all die selbsternannten"Moralappostel"auf diesem Planeten auf eine ganz andere Art und Weise"vorgehen".Hier geht es um hinterhältige Pokerspiele.
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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Vielleicht sieht man doch, dass man sich als kleine Schweiz, die ja eigentlich gar keinen Einfluss auf Auslandsache hat, sehr zurückhalten sollte. Wenn schon der Präsident der USA letztes Jahr sein Land mit der überheblichen Bemerkung "dass ja niemand die rote Linie überschreiten sollte" in grösste Schwierigkeiten brachte. Es ist äusserst bedenklich, dass es immer noch viele Schweizer gibt, die glauben dass wir Einfluss haben. Besonders das Schweizer Fernsehen verbreitet solche Überzeugungen.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    "Mischt Euch nicht in fremde Händel" (Zitat). Niklaus von der Flüeh's Aussage war und ist das Erfolgsmodell eines neutralen Staates. Seit die "classe politique" der offiziellen Schweiz, das Volk an der Urne zu einem UNO-Beitritt geködert hatte, ist das stichnadelgrosse Ländchen stets das erste, das zu einem Konflikt oder Problem in der Welt ihre "Meinung" abgeben muss! Eigene Probleme im Land haben meistens nur zweite Priorität oder oft gar keine (Asyl(un)wesen, Migration, Schulen, usw.)!
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